08.07.2013

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aller Psychologiestudenten in Innsbruck und Salzburg sind Deutsche. Dabei handelt es sich in erster Linie um Abiturienten, die in der Heimat am Numerus clausus scheiterten und in Österreich zulassungsfrei an die Unis durften. An anderen Fakultäten ist der Anteil deutscher Studenten zwar nicht so hoch - insgesamt beträgt er etwa 13 Prozent. Dennoch ist im Nachbarland schon von einer "Deutschenschwemme" die Rede. Der österreichische Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle überlegt nun, nach der Nationalratswahl im September Quoten für alle Fächer einzuführen. Schon heute müssen in der Medizin 75 Prozent aller Plätze an Österreicher gehen. Sollten weiterhin so viele Deutsche oder andere Ausländer an die Hochschulen seines Landes drängen, könne das eine "antieuropäische Stimmung" erzeugen, glaubt Töchterle.


UniSPIEGEL 4/2013
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