07.04.2012

Los, Welt retten!

Von Greiner, Lena

Liebe Philosophen, bis auf wenige poppige Vertreter eures Fachs grübelt ihr so still vor euch hin. Das ändern wir jetzt mal: Hier antworten fünf junge Denker auf fünf ewige Fragen.

Lea Salomon, 21, Abiturientin, verfasste gemeinsam mit ihrem Vater, einem Philosophen, das Buch "Leibniz war kein Butterkeks - Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur".

Valentin Feneberg, 21, studiert im dritten Semester Philosophie und Politikwissenschaften in München.

Sanja Dembić, 26, ist Philosophie-Masterstudentin im vierten Semester an der Humboldt-Universität in Berlin.

Katharina Schenk, 24, ist Philosophiestudentin und Tutorin in Leipzig.

Philipp Hübl, 36, erhielt kürzlich von der Universität Stuttgart einen Ruf als Juniorprofessor für Theoretische Philosophie. Im August erscheint sein Buch "Folge dem weißen Kaninchen … in die Welt der Philosophie".

Woody Allen ist einer von ihnen. Bruce Lee, George Soros und Papst Benedikt XVI. auch. Sie studierten in einem früheren Leben einmal Philosophie, und wie so viele Absolventen dieses Fachs landeten sie in ganz anderen Bereichen. Allerdings werden die wenigsten mit Filmen, Hedgefonds oder Religion berühmt. Sie tummeln sich stattdessen in Verlagen, Agenturen oder in der Wissenschaft. Tatsächlich können nämlich im Land der Dichter und Denker nur eine Handvoll von der Philosophie leben.

Dabei brauchen wir sie doch gerade so dringend, die Antworten der Liebhaber der Weisheit. Wie wollen und sollen wir trotz oder mit Finanzkrisen, Krieg, Terror, Hartz IV, Scheidungen und Burnouts arbeiten, leben und lieben? Wer Lösungen in klugen Büchern sucht, findet sich, leicht verwundert, vor den Regalen gutsortierter Buchhandlungen wieder. Dort stehen natürlich die Klassiker, Aristoteles, Heidegger, Sartre; schwerverdauliche Kost zuweilen, Aufmachung und Schriftgröße wecken Erinnerungen an nicht enden wollende Schulstunden.

Daneben prangen in Pink und opulent bebildert die Ergüsse der neuen Generation deutscher Denker. "Würde Platon Prada tragen?" und "Im Bett mit Kant oder das Gefühl von Nichts am frühen Morgen", lauten die Titel. Läuft ohne Sex und Fashion auch in der Philosophie nichts mehr?

Den Hype um Richard David Precht & Co. belächeln einige Philosophiestudenten. "Der will mit Platon-Zitaten seine verrückten Thesen belegen", sagt Katharina Schenk, Masterstudentin an der Uni Leipzig. Ein jahreslanges Studium wirke fast überflüssig, wenn Precht komplexe Themen anekdotisch auf wenigen Seiten erkläre. "Das ist zwar lustig, aber stark verkürzt."

Wo aber sind die jungen Denker, und was sind ihre Ideen? Für den UniSPIEGEL-Titel haben wir uns aufgemacht, sie zu fragen. Knapp 15 000 Menschen in diesem Land studieren derzeit Philosophie. Wir fanden selbstbewusste Bachelorstudenten und Masterkandidaten, junge Autoren populärwissenschaftlicher Bücher und einen kosmopolitischen Juniorprofessor. Sie mussten uns fünf naheliegende Fragen beantworten - in gebotener Kürze.

Zugegebenermaßen beeinflusst vom Klischee des versponnenen Gedankendrechslers, waren wir überrascht, wie flott und pragmatisch die ausgewählte Truppe auf unsere Anfrage reagiert hat. Das Philosophiestudium scheint für die meisten Mittel zum Zweck zu sein. "Bei der Studienwahl ging es mir weniger um die Inhalte als um die Fähigkeiten, die man erlernt - logisches Denken, rationales Argumentieren und eine klare Schreibe", sagt Katharina Schenk.

Eine klare Schreibe? Durchaus. Und sehr realitätsnah fiel manche Antwort aus ("Sex ist überbewertet. Vor allem der, bei dem man selbst nicht dabei ist."). Trotzdem, manches blieb unverständlich. Und manches klang, auf Nachfrage in Alltagssprache übersetzt, gar nicht mehr so unglaublich originell. "Vielen macht es Spaß, sich mit dem Vokabular abzugrenzen, nach dem Motto: In der Dunkelheit steckt die Wahrheit", sagt der Philosophiedozent Philipp Hübl, der kürzlich einen Ruf als Juniorprofessor von der Uni Stuttgart erhalten hat.

Eitelkeit ("Fotoshootings bitte erst nach meinem Friseurtermin") haben wir den Teilnehmern unserer Umfrage durchgehen lassen, Unklarheit nicht. Es bleiben: die Antworten fünf junger deutscher Philosophen auf fünf große Fragen und Probleme des Lebens.

WAS MÜSSEN WIR ALS GESELLSCHAFT AM DRINGENDSTEN ANPACKEN?

Lea: Dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden, ist eines der bedrückendsten Probleme der Gegenwart. Hier liegt die Ursache vieler Konflikte. Diesen Trend müssten wir dringend umkehren, denn keine Gesellschaft kann auf Dauer funktionieren, wenn die Schere zwischen Arm und Reich zu weit auseinanderklafft.

Valentin: Wir sollten über den moralischen Tellerrand blicken. Bei all der Dramatisierung, die wir den Problemen unserer eigenen Gesellschaft einräumen, vergessen wir, dass wir als Menschen verantwortlich für vieles mehr sein können. Und es auch tatsächlich sind. Es geht uns gut. Von diesem Standpunkt aus zählt die Verwirklichung einer weltgemeinschaftlichen Ethik, die von einer Gesellschaft und ihren Werten initiiert werden muss. "Gesellschaft" dabei auf ein Volk oder eine Klasse zu reduzieren ist falsch. Es geht immer beim Einzel-nen los.

Sanja: Der Handlungsbedarf ist dort am größten, wo Leben in Gefahr ist: Hunger, Krankheit und Krieg sind globale Beispiele. Wenn Überleben und Unversehrtheit gesichert sind, gilt es, eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise zu schaffen, an der alle frei und gleichberechtigt teilnehmen können. Das ist ein bekannter Gedanke. Oft verdecken ihn aber aktuelle Luxusprobleme, wie etwa der Erhalt des hohen Lebensstandards. Oft dulden wir zur Lösung von Luxusproblemen die Gefährdung von Leben. Die Sorgen bereits Begünstigter dürfen keinen Vorrang haben.

Katharina: Uns selbst. Wir neigen dazu, uns furchtbar egoistisch zu verhalten und uns im Strudel der Selbstverwirklichungsratgeberliteratur zu verlieren. Es wäre gut, wenn alle etwas mehr Gesellschaft wären. Das heißt nicht, dass nun jeder losgehen und eine Bürgerinitiative gründen oder die Direktwahl des Präsidenten fordern sollte. Im Gegenteil! Es reicht schon, wenn man einfach mal ein bisschen aus dem eigenen Dunstkreis herausgeht und die Perspektive wechselt. Das klingt einfach - wird aber viel zu selten gemacht.

Philipp: Die weltweite Ungleichheit. Als Tribalisten sehen wir nur unseren eigenen Stamm, die Steuertricks der Nachbarn sind uns wichtiger als der Hunger in Afrika. Die 3000 Opfer im World Trade Center gehen uns näher als die über 10 000 Zivilisten, die im Afghanistan-Krieg starben - denn sie sehen anders aus und reden anders als wir. Wir müssen vergessen, dass wir Deutsche und Europäer sind, und uns als Weltbürger definieren, und das heißt: andere nicht als Menschen zweiter Klasse anzusehen.

RELIGIONSKRIEGE, TERRORISMUS, AUTORITÄRE REGIME - WIRD DAS BÖSE IM MENSCHEN JE VERSCHWINDEN?

Lea: Ich glaube nicht an die Existenz des "Bösen". Schaut man sich in der Geschichte um, stellt man schnell fest, dass die Kategorie des "Bösen" immer wieder dazu benutzt wurde, um Menschengruppen aufeinanderzuhetzen. Denn "böse" sind stets nur "die anderen".

Valentin: Muss es denn verschwinden? Dadurch, dass wir das Böse in seiner Realität annehmen, müssen wir notwendig auch einen Begriff des Guten haben. Immerhin.

Sanja: Das Böse liegt in der Welt: Wir alle beteiligen uns, ohne üble Absicht, durch bestimmte Handlungen an ungerechten und elenden sozialen Strukturen. Gegen das Böse hilft nur das umsichtige Handeln jedes Einzelnen.

Katharina: Das Böse im Menschen - was soll das sein? Es gibt nicht das Böse und das Gute im Menschen, auch wenn man vielleicht glaubt, dass es der böse Geist ist, der den Weight-Watchers-Teilnehmer nachts zum Kühlschrank treibt oder den Attentäter in den Bus. Der Entschluss zur objektiv schlechten Handlung liegt allein im Willen, und der ist subjektiv immer auf scheinbar Gutes ausgerichtet. Besiegen kann man das nur ganz individuell, also mittels des eigenen Willens.

Philipp: Das "Böse" als Abstraktum existiert nicht, aber Menschen verüben neben guten auch böse Taten. Gewalt geht weltweit von Männern aus. Terror und Genozide entstehen, wo ein Überschuss an Männern zwischen 15 und 24 Jahren herrscht, wie Gunnar Heinsohn zeigt. Deren Aggression macht sie zu potentiellen Mördern. Ein Lichtblick: Die Welt wird seit Jahrhunderten friedlicher, wie Steven Pinker nachweist: Handel, Bildung und Gleichberechtigung machen Männer zu besseren Menschen.

WAS IST IHRE RADIKALSTE IDEE?

Lea: Ich kenne nichts, was die Wurzel unseres Menschseins stärker berühren würde als die Idee, die mein Vater in "Jenseits von Gut und Böse" beschrieben hat. Er geht davon aus, dass das "autonome Selbst" eine Illusion ist. In jedem Moment unseres Lebens können wir nur die Entscheidung treffen, die wir aufgrund unserer Anlagen und Erfahrungen treffen müssen. Anfangs hatte ich damit Probleme, mittlerweile meine ich aber, dass die Idee helfen kann, uns selbst und anderen zu vergeben. Die Konsequenzen, die daraus für unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und auch für die Politik erwachsen, sind enorm.

Valentin: Mit radikalen Ideen, die ich habe, gehe ich ungern hausieren. Aber einer der radikalsten Gedanken überhaupt ist doch sicherlich die Idee des Gelingens des eigenen Lebens, mit all den Extremen, die es mit sich bringt. Das Leben endet in aller Regel tödlich. Radikaler geht es wohl nicht.

Sanja: Radikale Ideen sind wie Urlaubsflirts: In Ausnahmezuständen anziehend und angemessen, auf alltägliche Situationen übertragen problematisch, weil man die Auswirkungen nicht kennt. Gesellschaftliche Probleme haben komplexe Ursachen, und dafür sind radikale Ideen zu einseitig. Man kann unter radikal aber auch nicht verhandelbar verstehen - in diesem Sinne: Es gibt keine Alternative zur Demokratie.

Katharina: Ich wünsche mir mehr Bildung für alle, auch wenn das erst einmal dröge klingt. Es wäre aber eine sehr radikale Forderung, endlich alle dazu zu zwingen, etwas aus ihrem Menschsein zu machen.

Philipp: Eine Idee sollte zugleich wahr und radikal, genauer, originell sein. Da die meisten plausiblen Positionen schon besetzt sind, wollen viele auf Kosten der Wahrheit originell sein, vor allem in der französischen Kulturphilosophie: große Worte, schöne Metaphern und krasse Theorien, die sich aber schnell als Banalitäten oder Unsinn entpuppen. Ich ordne mich der Analytischen Philosophie zu. Sie präzisiert die Redeweisen und Gedankengänge des Alltags und der anderen Wissenschaften - klar, genau und argumentativ. Das klingt zwar nicht so sexy, dafür ist es Wissenschaft. Radikaler sollte man nicht sein.

WARUM GLAUBEN WIR TROTZ ALLER STATISTIKEN NOCH AN DIE LIEBE FÜRS LEBEN?

Lea: Das hat nicht zuletzt hormonelle Gründe. Wir werden nun einmal mit einem wunderbaren Drogencocktail belohnt, wenn wir uns verlieben. Und das ist auch gut so! Wie öde wäre doch das Leben, wenn wir uns nur von Vernunft und Statistik leiten lassen würden! Kein Mensch hat sich je verliebt, bloß weil das vernünftig wäre. Ich bin überzeugt: Um das Leben genießen zu können, müssen wir uns zeitweilig vom Korsett der Vernunft befreien. Es ist definitiv nicht vernünftig, immer vernünftig zu sein.

Valentin: Tun wir das denn grundsätzlich? Wenn ja: Vielleicht weil dieser Glaube eine der letzten Bastionen ist, an die wir unsere sonst so übermächtige instrumentelle Vernunft nicht heranlassen.

Sanja: Es ist nicht irrational, an lebenslange Liebe zu glauben. Wir erleben sie in familiären, freundschaftlichen und partnerschaftlichen Beziehungen. Fragwürdig ist vielmehr, ob das übliche partnerschaftliche Beziehungsmodell für alle das Richtige ist. Denn es ist mit hohen Ansprüchen verbunden: ausschließliche Zweisamkeit, gleiche Interessen, viel Aufmerksamkeit, Lust und weiteres. In Freundschaften ist das anders. Wenige sind etwa eifersüchtig, wenn man mehrere Freundschaften für verschiedene Interessen hat.

Katharina: Liebe ist ein Kreislauf: Wenn ich Liebe gebe, bekomme ich Liebe zurück. Es ist sehr gesund und vernünftig, davon auszugehen, dass man es persönlich immer wert ist, geliebt zu werden. Also drehen wir die Frage einfach um: Was hat man davon, nicht mehr an die große Liebe zu glauben und daran, dass man es wert ist, geliebt zu werden? Dieser Ansatz von scheinbarer Realität ist nichts weiter als dogmatisch. Ich bin mit meinem Glauben an die Liebe immer sehr gut gefahren.

Philipp: Ich bin geneigt zu antworten: Die Liebe fürs Leben ist möglich, wenn man jung stirbt oder erst im hohen Alter zusammenkommt. Doch einige Paare leben uns tatsächlich die romantische Liebe vor, mit lebenslanger Nähe, Fürsorge und erotischer Lust. Kann das ein Modell für alle Menschen sein? Nicht nur Statistiken lassen uns daran zweifeln, sondern die Alltagserfahrung. Eine Lösung ist, Liebe und sexuelle Treue zu trennen. Vermutlich haben schon immer viele die Seitensprünge ihrer Partner verziehen und so die Liebe gerettet. Sex ist ohnehin überbewertet. Vor allem der, bei dem man selbst nicht dabei ist.

GIBT ES EINEN GOTT?

Lea: Es ist schrecklich anmaßend, Aussagen über Dinge zu machen, die jenseits unserer Vorstellung liegen. Persönlich kann ich es jedoch nur schwer nachvollziehen, wie man angesichts der Übel der Welt an einen allmächtigen, allgütigen Schöpfer glauben kann.

Valentin: Ich tippe mal, dass das keine Ja/Nein-Frage sein soll. Ich gelange schnell an Grenzen, wenn ich mir Wirklichkeit ohne eine letzte Instanz denken möchte. Spezielle Religionen spielen dabei noch überhaupt keine Rolle. Nennen wir dieses Letzte also einmal "Gott": Wenn es ihn nicht gäbe, warum gibt es dann nicht Nichts?

Sanja: Man muss klären, ob es sinnvoll ist, die Existenz eines übernatürlichen Wesens anzunehmen. Aus naturwissenschaftlicher Sicht besteht kein Grund dazu. Viele Menschen meinen mit "Gott" aber etwas anderes: zum Beispiel eine Vorstellung, die Sicherheit gibt oder von der aus man nach dem Sinn des eigenen Lebens fragen kann. Aus dieser Sicht kann man nicht über Gottes Existenz streiten. Wir sollten eher versuchen zu verstehen, was den Menschen in ihrem Glauben wichtig ist.

Katharina: Das Problem an dieser Frage ist, dass sie so schrecklich pathetisch klingt. Es scheint nur zwei Antworten zu geben: "ja" als die, die erwartungsgemäß von Gläubigen geäußert wird, und "nein" als diejenige, die Atheisten für sich rational reklamieren. Dabei kann Gott auch ganz anders gedacht werden, zum Beispiel als Schlussstein eines Gewölbes. Obwohl ich nicht gläubig bin, nehme ich an, dass bei allen Erklärungen irgendwann Schluss ist. Ob man diesen Schlusspunkt, der den unendlichen Regress vermeidet, nun Gott oder Topfdeckel nennt, bleibt jedem selbst überlassen.

Philipp: Warum soll man an ein höheres Wesen glauben? Niemand nimmt die Existenz von Zeus, Wotan oder dem Spaghettimonster an. Was spricht dann für den Gott der abrahamitischen Religionen, zumal sich alle "Gottesbeweise" als argumentative Fehlschlüsse erwiesen haben? Niemand weiß, warum das Universum existiert. Dieses Rätsel löst man nicht, indem man ein weiteres hinzufügt: den Erschaffer. Denn wie hat er das angestellt? Und wer hat ihn erschaffen? Falls ich als Atheist nach meinem Tode doch vor Gott stehen sollte, könnte ich mit Bertrand Russell nur sagen: Du hättest mir mehr Hinweise geben sollen.

Die Fragen stellte Lena Greiner


UniSPIEGEL 2/2012
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