Weil an den Unis das Geld knapp ist, kooperieren immer mehr Hochschulen mit Unternehmen. Die Folge: Hörsäle, die nach einem Sponsor benannt sind, oder Dozenten, die von der Wirtschaft bezahlt werden. Oder ein Geheimvertrag wie jener zwischen der Uni Köln und dem Pharmariesen Bayer (UniSPIEGEL 6/2012). Wegen der steigenden Zahl solcher Fälle sorgen sich Transparency International, die Berliner "Tageszeitung" und der Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs) um die Freiheit der Lehre und Forschung. Sie setzen jetzt auf die Mithilfe von Studenten und Uni-Mitarbeitern: Diese sollen auf dem neuen Internetportal www.hochschulwatch.de fragwürdige Verbindungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft melden.
UniSPIEGEL 1/2013
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