AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 37/2017

Wirtschaftsentwicklung Wie Trump den Niedergang der USA beschleunigt

Unter Präsident Trump sind die USA dabei, ihre ökonomische Vormachtstellung zu verspielen. Der Dollar wird zur Risikowährung, der Euro zum Zufluchtsort für Kapital. Die EU rechnet nun in einem internen Papier ab.

US-Präsident Donald Trump mit seiner Frau Melania
REUTERS

US-Präsident Donald Trump mit seiner Frau Melania

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Mit dem Niedergang von Weltreichen kennt sich der Mann aus. Kindheit und Jugend verbrachte Stanley Fischer, 73, die Nummer zwei der amerikanischen Notenbank Fed, in Rhodesien, dem heutigen Sambia und Simbabwe, damals Teil eines britischen Protektorats. Anfang der Sechzigerjahre ging er zum Studium ins Mutterland nach London und erlebte, wie sich das Empire auflöste.

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Heft 37/2017
Die Berliner Ruhe trügt - in Deutschland brodelt es

Geschichte wiederholt sich, manchmal sogar in der Lebensspanne eines Menschen. Derzeit beobachtet Fischer, mittlerweile Amerikaner, aus der Nähe, wie sich eine weitere Großmacht von der Weltbühne verabschiedet. Amerika verliere unter der Führung von Präsident Donald Trump seinen Status als globale Hegemonialmacht, wetterte der Notenbanker kürzlich. Die Rolle der USA als Garant globaler Organisationen wie des Internationalen Währungsfonds (IWF) könne nicht länger als gegeben betrachtet werden. "Ich hatte einmal die Vorstellung von einer Weltwirtschaft, in der die USA einen Anker darstellen", sagt Fischer, "nicht eine Quelle von Unsicherheit."

Aus. Vorbei. Vergangen. Das politische System der USA könne die Welt "in eine Richtung lenken, die sehr gefährlich ist", sagt der Ökonom, der schon an etlichen Schaltstellen der Macht wirkte. Chefvolkswirt der Weltbank war er, Vize des IWF und Chef der israelischen Zentralbank auch. Damit gehört er zu jener Kaste von "Globalisten", für die das Trump-Lager bloß Verachtung übrig hat.

So etwas wie derzeit hat Fischer in seinem Berufsleben noch nicht erlebt. Die Bestrebungen der US-Regierung etwa, kaum zehn Jahre nach der Finanzkrise die Aufsicht über den Bankensektor zu lockern, hält er für schlichtweg "irre".

Am vergangenen Mittwoch zog Fischer die Konsequenzen und kündigte den Rücktritt von seinem Posten an. Die wichtigste Notenbank der Welt wird damit einen unbestrittenen Fachmann verlieren. Gut möglich, dass Trump ihn durch einen Gefolgsmann ersetzt. So oder so, das Ansehen Amerikas in der Welt von Wirtschaft und Finanzen nimmt weiteren Schaden.

Über Jahrzehnte stellten die USA so etwas wie die Garantiemacht für globale ökonomische Stabilität dar. Mit einem milliardenschweren Aufbauprogramm, dem Marshallplan, halfen sie dem Westen Europas aus den Kriegstrümmern. Kam es irgendwo auf der Welt zu Finanzkrisen, orchestrierte das amerikanische Finanzministerium zusammen mit dem IWF die Hilfsmaßnahmen. Als 2008 die schwerste Weltwirtschaftskrise seit 80 Jahren ausbrach, führten die Amerikaner die global abgestimmten Rettungsbemühungen an.

Von der Vormachtstellung ist nicht viel geblieben. Der einstige Superstar USA befindet sich im Abstiegskampf. Im Washington Donald Trumps regieren wirtschaftspolitisch Kleinmut und Verzagtheit, die sich allenfalls in großsprecherischem Nationalismus entladen. Die einstige ökonomische Weltordnungsmacht hat den selbst verordneten Rückzug angetreten. In der amerikanischen Hauptstadt, der Heimstatt des "Washington Consensus", einer Politik, die auf internationale Kooperation, Wettbewerb und Marktkräfte setzte, herrscht ökonomische Nabelschau.

In Verruf geraten ist alles, was den wirtschaftlichen Siegeszug des Westens in den vergangenen Jahrzehnten begründete. Handelsverträge werden infrage gestellt, traditionelle Partnerländer stehen am Pranger, weil sie angeblich Arbeitslosigkeit verursachen. Die einstmals vor Selbstbewusstsein strotzende Nation wird heimgesucht von Selbstzweifeln und Abstiegsangst, zunehmend setzt sie auf Abschottung.

Über den Tisch gezogen worden seien die USA bei Handelsabkommen, klagt Trump bei jeder Gelegenheit. Seine Vorgänger hätten nicht gut verhandelt. Ganz so, als ob die USA ein Opfer der Globalisierung wären und nicht ihr Wegbereiter.

Minderwertigkeitskomplexe, Verlustängste und Unfähigkeit bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Stellung der Amerikaner in der Welt. Bei internationalen Treffen wie G7, der Runde der wichtigsten Industriestaaten, oder G20, dem Zusammenschluss der etablierten und aufstrebenden Volkswirtschaften, rücken die Amerikaner wegen ihrer irrlichternden Positionen vom Zentrum der Diskussionen an den Rand. In wichtigen Fragen, vom Klimawandel bis zur Handelspolitik, lautet die Frontstellung in jüngster Zeit häufig 6 zu 1 oder 19 zu 1.

Wie tief der Graben zwischen Europäern und Amerikanern klafft, belegt ein internes Positionspapier des Wirtschafts- und Finanzausschusses der Europäischen Union. Das Gremium versammelt Spitzenbeamte aus den Finanzministerien der Mitgliedstaaten, die eine gemeinsame Haltung der EU zu wichtigen wirtschaftspolitischen Angelegenheiten abstimmen.

Diesmal beziehen die Fachleute Stellung zu einem anderen Papier, einer IWF-Einschätzung zum Zustand der amerikanischen Wirtschaftspolitik aus dem Juli. Und bereits dieser Bericht hat es in sich.

Der IWF hatte seine Wachstumsprognose für die Vereinigten Staaten für dieses und nächstes Jahr nach unten korrigiert und die US-Regierung ermahnt, endlich drängende Probleme anzugehen, etwa die Alterung der Gesellschaft, das schwächelnde Wachstum und die Ungleichverteilung der Einkommen.

Den Europäern geht die Kritik der IWF-Experten nicht weit genug. Sie werten vor allem Überlegungen, den Freihandel und internationale Kooperationen einzuschränken, als Anschlag auf den ökonomischen Weltfrieden, aber auch als Nachteil für die USA selbst.

Der IWF, kritisieren die Europäer, hätte die Gefahren eines vermehrten Protektionismus, also eines Rückzugs der USA auf sich selbst, stärker geißeln sollen. "Dessen Auswirkungen könnten viel schädlicher ausfallen als bislang gedacht."

Das Papier liest sich wie eine Abrechnung mit der Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung. Punkt für Punkt zerlegen die Fachleute so gut wie alle Pläne der US- Administration.

Stichwort Staatsausgaben: Da "sich die öffentlichen Schulden schon jetzt nicht auf einem nachhaltigen Pfad bewegen", berge Trumps verschwenderische Haushaltsplanung "kurzfristige Risiken für die Weltkonjunktur".

Eigentlich müsste die US-Regierung "Maßnahmen auf der Einnahmen- und Ausgabenseite ergreifen", um die Staatsfinanzen wieder ins Lot zu bringen, heißt es in dem Papier. Eine kaum verklausulierte Aufforderung, Etatposten zu kürzen und Steuern zu erhöhen. Und weiter: "Wir finden, dass die Umorientierung der US-Regierung auf höhere Verteidigungsausgaben weiter gefassten Politikzielen wie der Bekämpfung der Ungleichheit und der Steigerung des Potenzialwachstums entgegensteht."

Stichwort Investitionen: Sorgen bereitet den Europäern, dass internationale Geldgeber die USA in jüngster Zeit zunehmend meiden. "Der Rückgang bei internationalen Investitionen stellt eine mögliche Verletzlichkeit dar", schreiben die Spitzenbeamten in ihrer Stellungnahme.

Stichwort Steuern: Die geplante Reform, die Last vor allem für obere Einkommensklassen zu senken, "wird die Herausforderungen eher verschärfen als lindern, vor denen die US-Wirtschaft steht, beispielsweise die wachsende Polarisierung bei der Einkommensverteilung, steigende Armut und rückläufige Teilnahme am Arbeitsmarkt".

Stichwort Krankenversicherung: Die Absicht, die allgemeine Krankenversicherung, Obamacare genannt, abzuschaffen, wird ähnlich kritisch gesehen. "In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die Vereinigten Staaten mit Blick auf die Gesundheitsversorgung im OECD-Vergleich schon jetzt nur sehr dürftig abschneiden." Die vorgeschlagene Reform "könnte zu einer weiteren Verschlechterung führen".

Das alles ist keine kleinliche Kritik. Das Papier offenbart tief greifende Meinungsverschiedenheiten unter ehemaligen Partnern. Und es zeigt, dass Trumps Amerika dabei ist, seinen Führungsanspruch zu verspielen.

Die Washingtoner Stümperei hat bereits ein Opfer hervorgebracht: den Dollar. Noch zu Jahresbeginn sprachen Devisenexperten davon, dass die Wechselkursgleichheit von Dollar und Euro kurz bevorstehe. Davon ist keine Rede mehr. Vergangene Woche überstieg der Euro die Marke von 1,20 Dollar und pendelt seitdem knapp darunter.

Der Dollar entwickelt sich nicht nur gegenüber der Währung der wieder erstarkten Eurozone schwach. Er verliert auch im Vergleich zu Währungen jener Länder, die selbst angeschlagen sind, wie dem britischen Pfund und dem japanischen Yen.

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Der Kursverlust der globalen Leitwährung gegenüber anderen Devisen markiert nichts anderes als ein Misstrauensvotum gegen Trump und seine Truppe. Auf die großspurigen Ankündigungen des Politneulings über einen Richtungswechsel folgte das bloße Versagen seiner Regierungsmannschaft. Nicht ein einziges seiner Großprojekte konnte der Novize im Weißen Haus bislang auf die Rampe schieben. Die Reform von Obamacare scheiterte gleich zweimal, die mit großem Aplomb verkündeten Steuersenkungen sind noch nicht einmal in Umrissen zu erkennen, die versprochene Investitionsoffensive stockt.

Auswirkungen auf die Rolle der USA in der Weltwirtschaft sind unvermeidlich. Tatsächlich findet eine tektonische Verschiebung im Weltwährungsgefüge statt. In den vergangenen Jahrzehnten legte der Dollar stets zu, wenn auf der Welt eine politische Krise ausbrach. Dann suchten die Anleger den sicheren Hafen der einzig verbleibenden Großmacht. Der Dollar galt als die sicherste Fluchtwährung auf dem Globus.

Die US-Währung stellte so etwas dar wie den Fixstern der Finanzmärkte, selbst als Anfang der Siebzigerjahre das System weitgehend fester Wechselkurse unterging. Das Selbstverständnis der Amerikaner manifestierte sich in dem Ausspruch des früheren Finanzministers John Connally: "Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem."

Das hat sich spätestens seit dem Amtsantritt Trumps geändert. Als sich kürzlich der Streit mit Nordkorea zuspitzte, verlor der Dollar massiv an Wert, weil internationale Anleger ihre Positionen abstießen. Die einst unumstrittene Leitwährung leidet doppelt: Trumps Versagen unterhöhlt nicht nur die wirtschaftlichen Fundamente Amerikas - ein Hegemon auf Rückzug, der sein Heil in Abschottung und Isolationismus sucht, ruiniert sein Ansehen in der Welt und das seiner Währung gleich mit.

Touristen am Washington Monument in der US-Hauptstadt
AFP

Touristen am Washington Monument in der US-Hauptstadt

Als Profiteur des Dollarniedergangs steht nicht zuletzt der Euro da. Das spürt Klaus Regling an seiner Reisekostenabrechnung. Als Chef des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), des Rettungsschirms der Währungsunion, ist er so etwas wie der oberste Werber für den Euro. Seit Jahren tingelt er über die Kontinente und wirbt bei internationalen Anlegern für die Anleihen, die der ESM ausgibt, um mit dem Erlös Hilfskredite für klamme Mitgliedstaaten zu finanzieren.

Jahre verbrachte er damit, Asiaten, Süd- und Nordamerikanern das komplizierte Konstrukt Euro zu erklären und sie davon zu überzeugen, ihr Geld in ESM-Anleihen zu investieren. In jüngster Zeit verbringt er mehr Zeit an seinem Schreibtisch in der ESM-Zentrale in Luxemburg. Das Geschäft läuft wie von selbst.

"Ich muss längst nicht mehr so viel für den Euro werben", sagt er zufrieden. "Die Investoren haben erkannt, dass die Eurokrise überwunden ist und sich die Eurozone auf gutem Weg befindet."

Auf besserem jedenfalls als die USA. Das Wachstum in der Währungsunion lag zuletzt über dem der USA, in fast allen Mitgliedstaaten sinkt die Arbeitslosigkeit. Den hohen Handelsbilanzdefiziten der USA stehen Überschüsse der Europäer gegenüber. Verglichen mit den USA wirkt die Eurozone derzeit wie ein Hort der Stabilität und Berechenbarkeit.

Die Rosskur in den Krisenländern schlug an. Sogar Griechenland hat Tritt gefasst und kann sich mittlerweile wieder auf eigene Rechnung Geld an den Finanzmärkten besorgen.

Die Chaospolitik des Weißen Hauses trägt nicht dazu bei, das Vertrauen in den Dollar zu stärken, im Gegenteil. Trump und seine Truppen verwalten den Niedergang nicht bloß, sie beschleunigen ihn. "Das Gewicht der USA auf internationaler Bühne schwindet schon länger, weil China und die anderen Schwellenländer an Bedeutung gewinnen", analysiert ESM-Chef Regling. "Deswegen entsteht gerade ein multipolares Währungssystem, in dem der Euro eine wichtige Rolle spielt."

Fed-Vize Fischer jedenfalls gibt sich pessimistisch, was die Zukunft Amerikas und der Weltwirtschaft angeht. Der Senior der Ökonomenzunft rechnet damit, dass die neue Unsicherheit weiter bestehen bleibt. "Solange sich die Dinge in den USA nicht ändern, müssen wir in einer Welt leben, die ihren Halt verloren hat."



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Seite 1
lequick 12.09.2017
1.
Die Krise der USA ist eine große Chance für die EU, selbst zu einer Globalen Macht aufzusteigen. Dafür wäre es aber notwendig, dass die EU WIRKLICH vereint wird: weg vom klein-klein der einzelnen Staaten, stärken der EU in allen Belangen: Finanzen, Wirtschaft, Sozialpolitik, Einwanderungspolitik, Militär. Dafür wäre es aber meiner Meinung nach notwendig den Ballast im Osten loszuwerden: weg mit Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Griechenland und Zypern, dafür Island anwerben, Schweiz dazu holen (die de facto bereits so von der EU abhängig sind, dass sie versuchen dagegen zu arbeiten) und dafür sorgen, dass GB in der EU verbleibt. Die Ostländer haben kein Interesse daran ein Teil der EU zu werden, sie haben auch kein Interesse daran nach vorne zu blicken - aber die Zukunft wird kommen, ob sie wollen oder nicht. Jedoch halten uns die Ostländer zur Zeit stark davon ab voranzukommen. Danach wäre es notwendig einen einheitlichen Umsatz-Steuersatz in der gesamten EU einzuführen (sagen wir mal, 20%) und einheitliche Standards bei der Gesundheitsversorgung, Katastrophenschutz, Bauordnung etc. usw. UND: alle Länder MÜSSEN ZWINGEND den Euro annehmen. Keine Sonderbestimmungen mehr, keine Rosinenpickerei. Außerdem ein gemeinsames Militär aufbauen um der militärischen Bedrohung durch Russland, China und Türkei sowie den radikalen Islamisten entgegen zu treten. Für Afrika einen europäischen Marshall-Plan aufbauen um dort einen Absatzmarkt für europäische Produkte zu schaffen und somit auch den europäischen Einfluss auf dem Kontinent zu stärken. In jedem Land wäre es außerdem dringend notwendig Englisch und die jeweilige National/Regionalsprache absolut gleich zu behandeln, damit die Englischkenntnisse der Bevölkerung denen der Muttersprache gleichkommen. Dazu wäre es notwendig weitere Reformen in der Bildung voranzutreiben: alles was mit Religion zu tun hat raus, Aktuelle Politik, Wirtschaft und Ethik rein. Gemeinsamen Arbeitsmarkt aufbauen, damit man besser planen kann wo und was man in Zukunft braucht, damit kann man stark der Arbeitslosigkeit entgegenwirken. Die EU könnte, bei kluger Führung eine absolute Globale Macht in der Welt werden, es ist so viel Potential da. Und wen die Ostländer dann (später!) wieder in die EU wollen, müssen sie ihre nationale Souveränität abgeben, sich klar werden was die eigentlich wollen und Regeln befolgen. Da gibt es kein wen und aber. Zur Zeit sind diese aber nur ein Klotz am Bein. Ach, es gäbe so viel was man tun könnte...
sudiso 12.09.2017
2.
Man braucht sich den Artikel gar nicht erst durchzulesen um genau das zu wissen, was der Titel suggeriert. Trump beschleunigt den Niedergang der USA, auch wenn die USA schon seit Jahren auf einem absteigenden Ast sitzen, oder ihn selbst absägen und sie allerdings auf der falschen Seite der Schnittstelle sitzen.....Allein schon der Gedanke, das die USA jedes Jahr ihre Schuldengrenze höher stetzen müssen........
Thunder79 12.09.2017
3.
Als Kind habe ich die USA und ihr Lebensgefühl geliebt, heute mit Mitte dreißig habe ich für das Land nur noch wenig übrig. Das Land ist sehr schön und es gibt natürlich auch viele 'gute' Menschen. Aber der Großteil der Bevölkerung ist mir nur noch unsympathisch, dicke Amis mit tieffliegender Bildung, rassistische Weiße, Waffennarren und als big King den Trumb als Symbol der Bevölkerung. Nein ich mag sie einfach nicht mehr.
muellerthomas 12.09.2017
4.
Zitat von sudisoMan braucht sich den Artikel gar nicht erst durchzulesen um genau das zu wissen, was der Titel suggeriert. Trump beschleunigt den Niedergang der USA, auch wenn die USA schon seit Jahren auf einem absteigenden Ast sitzen, oder ihn selbst absägen und sie allerdings auf der falschen Seite der Schnittstelle sitzen.....Allein schon der Gedanke, das die USA jedes Jahr ihre Schuldengrenze höher stetzen müssen........
Diese Schuldengrenze übt offenbar eien greoße Faszination aus. Tatsächlich steigen nahezu überall die nominalen, absoluten Staatsschulden, nur legen sich andere Staaten keine Grenze auf. Und woran machen Sie den "jahrelangen" Niedergang der USA fest? Der Anteil der USA am Welt-BIP ist in den letzten Jahren gestiegen, der Anteil der USD-Reserven an den Gesamtreserven ist anhaltend hoch.
quazeekizz 12.09.2017
5.
Zitat von muellerthomasDiese Schuldengrenze übt offenbar eien greoße Faszination aus. Tatsächlich steigen nahezu überall die nominalen, absoluten Staatsschulden, nur legen sich andere Staaten keine Grenze auf. Und woran machen Sie den "jahrelangen" Niedergang der USA fest? Der Anteil der USA am Welt-BIP ist in den letzten Jahren gestiegen, der Anteil der USD-Reserven an den Gesamtreserven ist anhaltend hoch.
... ja, als Zwischenhoch in einem übergeordneten Abwärtstrend.
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