AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 7/2018

Regierungsbeauftragte Wie eine blinde Ex-Skiläuferin Politik macht

Verena Bentele ist seit vier Jahren die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung - und selbst blind. Wie erlebt sie den politischen Betrieb?

Beauftragte Bentele in ihrem Berliner Büro: Barrieren in den Köpfen abbauen
Milos Djuric / DER SPIEGEL

Beauftragte Bentele in ihrem Berliner Büro: Barrieren in den Köpfen abbauen


Das Anziehen, das beschäftigt die Menschen besonders. Wie findet sie die passende Kleidung, wenn sie doch keine Farben erkennen kann? Das werde sie immer wieder gefragt. Und: Wie trifft sie beim Biathlon, ohne die Zielscheibe zu sehen?

Verena Bentele, 35, geboren in Lindau am Bodensee, ist blind, von Geburt an. Dennoch hat sie schon als Kind Skifahren und Reiten gelernt, sie läuft Marathon, hat den Kilimandscharo bestiegen und fährt Rennrad, im Tandem. Bentele hat Abitur gemacht, Literaturwissenschaften studiert und war Spitzensportlerin: Zwölfmal holte sie die Goldmedaille bei den Paralympics im Skilanglauf und Biathlon, sie ist mehrfache Weltmeisterin.

Als Andrea Nahles, damals Bundessozialministerin, sie im Dezember 2013 anrief und fragte, ob sie die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung werden wolle, hatte sie ihre Sportkarriere schon beendet. Vier Jahre ist Bentele nun im Amt, die erste Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die selbst behindert ist. Ihre Vorgänger waren stets Bundestagsabgeordnete, zwei hatten behinderte Kinder.

Donnerstagmorgen im Berliner Kleisthaus in der Mauerstraße, ihrem Dienstsitz. Bentele trägt einen schwarzen Hosenanzug, einen pinkfarbenen Pulli und hochhackige, schwarze Stiefel. Sie bewegt sich ohne Stock, ihr Büro und die Wege drum herum sind ihr vertraut.

Bentele ist ein offener Typ, sie antwortet ohne Belehrungen, ohne Kommentare wie etwa: Haben Sie noch nie eine Blinde getroffen? Auf die Frage, ob sie sich passende Kleider im Schrank zusammenlege, sagt sie: "Ich mach das wie alle: Pullis bei Pullis, Hosen bei Hosen." Aber sie notiere sich, was sie zusammen anziehen könne. Und ja, auch Blinde wissen, ob sie Grün, Blau oder Grau tragen - mithilfe eines Farberkennungsgeräts. Bentele hat dafür zu Hause einen Aufsatz, den sie auf ihren MP3-Player steckt. Beim Biathlon kann sie treffen, weil die Zielscheibe ein Infrarotsignal aussendet, das in einen Ton umgewandelt wird. Je mehr sich der Gewehrlauf dem Mittelpunkt nähert, desto höher wird der Ton.

Bentele ist dezent geschminkt, das kann sie selbst. Beim Lidstrich allerdings brauche sie Hilfe, sagt sie. Sie trägt roten Nagellack, das macht das Nagelstudio. Bevor sie den Job antrat, buchte sie eine Stilberatung. Sie weiß, wie wichtig Aussehen in einer öffentlichen Funktion ist.

Mit ihrer Referentin bespricht Verena Bentele die Kulturveranstaltung am Abend im Kleisthaus. Die Unterlagen dazu liest sie im Computer mit, der vor ihr auf dem Tisch steht. Er hat eine Sprachausgabe, alle Dateien werden ihr vorgelesen. Deshalb hat sie bei Besprechungen meist einen Kopfhörer im Ohr. Die Texte werden so rasend schnell gesprochen, dass nur ein geübtes Ohr sie erfasst.

Die Vernissage, die sie abends eröffnen wird, hat sie sich vorher beschreiben lassen. "Ich habe sie mir schon mal angesehen", sagt sie. Sie hat die Kerzen berührt, die behinderte Künstler hergestellt haben, und die Mosaike. "Die Ausstellungsstücke sind toll geworden", wird Bentele später in ihrer Rede sagen. Viele Behinderte sind gekommen, es ist ein barrierefreier Abend, es ist so, wie es sein sollte. Rollstuhlfahrer finden problemlos Platz, Gebärdendolmetscher übersetzen das Programm für Gehörlose, und für Blinde beschreibt eine Sprecherin live über Kopfhörer, was auf der Bühne passiert.

"Wer noch Unterstützung braucht, bitte die Hand heben", sagt Bentele und fügt hinzu: "Ich sehe das natürlich nicht, aber andere." Sie will offen mit ihren Grenzen umgehen. So scherzt sie auch gern mal damit, dass sie es eben nicht sehe, "wenn mir ein Typ nett zuzwinkert". Damit Schwerhörige ihre Rede und die Lieder des jüdischen Re'ut-Chores gut verstehen, werden die Tonsignale über eine Induktionsschleife an Hörgeräte übermittelt.

Im politischen Betrieb ist das alles noch immer keineswegs selbstverständlich. Als Bentele 2010 zum ersten Mal an der Bundespräsidentenwahl teilnahm, stellte sich die Frage: Wie füllt sie den Wahlzettel aus? Vor Wahlen bekommt sie sonst eine Schablone zugesandt, die den Wahlzettel in Blindenschrift überträgt; die gab es hier nicht, auf ein blindes Mitglied der Bundesversammlung war die Bundestagsverwaltung nicht vorbereitet. Man fand eine pragmatische Lösung: Ihre Cousine durfte in die Wahlkabine mitkommen. "Die hat mir gezeigt, wo der Name steht", sagt Bentele. "Gewählt hab ich natürlich alleine."

Im Bundestagsplenum saß sie auf der Regierungsbank in der dritten Reihe bei den anderen Beauftragten. Als sie im März 2016 zum Behindertengleichstellungsgesetz sprach, klatschten viele, bloß die Grünen anfangs nicht. Das entging ihr, denn eine Audiodeskription gibt es im Bundestag nicht. Auch Gebärdendolmetscher werden nur bei bestimmten Themen eingesetzt - "wenn abzusehen ist, dass Gehörlose auf der Tribüne sitzen", sagt ein Bundestagssprecher. Bentele kritisiert die Begrenzung: "Menschen mit Behinderungen interessieren sich auch für Glyphosat."

Sozialdemokratin Bentele im Bundestag 2017: Chance für die ganze Gesellschaft
MARCO-URBAN.DE

Sozialdemokratin Bentele im Bundestag 2017: Chance für die ganze Gesellschaft

In ihrer Rede erzählte sie, wie sie einmal in einem Hotelaufzug stand mit Touchscreen, auf dem sie das gewünschte Stockwerk antippen sollte. Bloß: wo tippen? Eine Sprachansage gab es nicht. "In meinem Leben ist das eine echte Zeitverschwendung", klagte Bentele. Da klatschten alle.

Sie wolle "Barrieren in den Köpfen abbauen", erklärte sie, als sie die neue Aufgabe übernahm. An einigen Stellen sei ihr das auch gelungen, glaubt sie. Aber noch immer passiert es, dass ihr jemand in einer Sitzung ein Papier in die Hand drückt. Und wenn einer das zum dritten oder vierten Mal macht, ärgert es sie.

Dabei sei es eigentlich ganz leicht, und meist klappe es auch, sagt sie. Sie braucht die Unterlagen vorher per E-Mail oder in der Sitzung auf einem Stick. Den steckt sie dann in ihren Rechner, den sie immer dabeihat. Lesen kann sie Texte im Computer mithilfe der Braillezeile, einer Art Tastatur, die die Buchstaben in Blindenschrift überträgt.

Donnerstagmittag, Jurysitzung zum Inklusionspreis für die Wirtschaft. Er zeichnet Arbeitgeber für beispielhafte Projekte zur Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen aus. Ein Assistent hat Bentele am Arm in den Besprechungsraum begleitet. Dann geht er mit ihr zu einzelnen Jurymitgliedern, man kennt einander, arbeitet gern zusammen. Auf Veranstaltungen geben ihre Assistenten Hinweise: Wer ist im Raum? Wer spricht mit wem? Wer fehlt noch?

Als die Sitzung beginnt, sagt Bentele: "Ich vertrete hier 7 bis 11 Millionen Menschen mit Behinderung." 7,6 Millionen Menschen, fast zehn Prozent der Bevölkerung, gelten in Deutschland als schwerbehindert.

Auf den Tischen liegen dicke Ordner mit den Präsentationen der Firmen, die sich für den Preis bewerben. "Vielen Dank für den tollen Ordner, sehr hilfreich", lobt ein Jurymitglied. Bentele kann ihn als Einzige nicht anschauen. Sie sagt: "Es wäre gut, das auch digital aufzubereiten, wenn wir schon über Barrierefreiheit reden."

Ein Problem für sie sind schweigsame Menschen. "Viele haben nicht auf dem Schirm, dass sie etwas sagen müssen, damit ich auf sie aufmerksam werde", sagt Bentele. "Es gibt tatsächlich Leute, die nicken mir zu, um mich zu begrüßen."

Selbst wenn Bentele anwesend ist, wenden sich manche an ihre Mitarbeiter: Wie hätte Frau Bentele das gern? "Ich weiß, keinen Blickkontakt zu haben kann manche Menschen verunsichern", sagt Bentele, "aber ich möchte einfach direkt angesprochen werden."

Auch Überfürsorge kann ausgrenzen, das erlebt sie mitunter. Wenn man ihr etwas nicht zutraut, ohne sie zu fragen: "Na, Frau Bentele, wir gehen mal lieber nicht auf die Rolltreppe." Dabei sei das kein Problem für sie. Auch Bahnhöfe seien für sie eher einfach zu bewältigen: "Der Aufbau ist meist sehr klar." An den Bahnsteigkanten gibt es taktile Linien, die ließen sich mit dem Stock gut ertasten. Schwieriger sind Flughäfen, da braucht sie eine Begleitung, um das richtige Gate zu finden.

Im Amt hat sie einen Fahrer, der sie zu Terminen bringt, doch abends geht sie auch manchmal zu Fuß nach Hause und nimmt die U-Bahn. Auf der Straße gibt es viele Hindernisse, sie stieß schon gegen Laternenpfähle und Baustellenabsperrungen, Container oder Litfaßsäulen, holte sich Platzwunden oder Nasenbluten. Aber sie hat sich nie entmutigen lassen, auch wenn ihr Radfahrer zubrüllten: Mann, hast du keine Augen im Kopf?

Einmal rutschte sie am Karlsruher Bahnhof beim Aussteigen in den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig und kam unverletzt, aber mit ölverschmierter Hose wieder heraus. Wie sollte sie nun ihren Vortrag halten? Sie wusste sich zu helfen: Sie lieh sich die Jeans ihres Assistenten, und der zog eine kurze Hose an, die er noch im Gepäck hatte.

So hat sie immer weitergemacht, auch nach ihrem schweren Unfall bei den Deutschen Meisterschaften in den nordischen Disziplinen 2009 in Nesselwang, als ihr Begleitläufer sie aus Versehen in die falsche Richtung schickte und sie einen Abhang hinunterstürzte. Sie brauchte Monate, um sich von den Verletzungen und dem Schock, dem Vertrauensverlust zu erholen. "Vorher hatte ich eigentlich nie Angst", sagt sie. "Nun musste ich die Vorstellung aus dem Kopf kriegen, was alles passieren kann - und dass ich nicht alles kontrollieren kann." Dafür nahm sie sich einen Mentaltrainer. 14 Monate nach dem Unfall gewann sie fünf weitere Goldmedaillen.

2011 beendete sie ihre Sportkarriere, trat in die SPD ein, ließ sich zum Systemischen Coach ausbilden, hielt Vorträge zu Personaltraining, ihre Themen: Vertrauen, Kommunikation, Teamarbeit. Der damalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) holte sie 2012 in sein Team zur Landtagswahl. 2014 wurde sie in den Münchner Stadtrat gewählt, verzichtete aber für den Job in Berlin.

Skiathletin Bentele (bei den Paralympics 2010 in Kanada): Nach dem Unfall noch fünf Medaillen
dpa

Skiathletin Bentele (bei den Paralympics 2010 in Kanada): Nach dem Unfall noch fünf Medaillen

"Wir brauchen mehr Menschen mit Behinderung in politischen Ämtern", sagt sie, "in allen Politikbereichen, auch in Führungspositionen." Die Maxime: Politik nicht ohne uns - über uns. Engagement für Behinderte dürfe "kein Betroffenheitsthema" sein. "Barrierefreiheit bringt allen etwas", sagt Bentele, "Teilhabe ist eine Chance für die ganze Gesellschaft." In der Vielfalt liege kreatives Potenzial.

Gleich nach Amtsantritt sprach sie mit Wolfgang Schäuble, zu der Zeit noch Bundesfinanzminister, über mehr Geld für die Teilhabe behinderter Menschen. Müsste er als Rollstuhlfahrer nicht besonderes Verständnis dafür haben? Bentele hat vor allem einen Satz von ihm in Erinnerung: Der Staat könne nicht alle Nachteile ausgleichen.

Kerstin Griese (SPD), Vorsitzende des Sozialausschusses, hat Bentele oft erlebt. "Sie ist ein Gewinn für die Politik", sagt Griese, sie habe in ihrem Amt eine "große Ausstrahlung und Vorbildfunktion", sei kompetent und kommunikationsstark. Durch Bentele habe sie selbst viel gelernt: "Ich nehme viele Dinge jetzt ganz anders wahr, versuche zu sehen, wie sich die Welt für Behinderte darstellt."

Verena Bentele, der blinde Skistar, der in die Politik kam, könnte ein Glücksfall sein in diesem Job. Doch so einfach ist es in der Politik nicht. Nicht alle sind so begeistert wie die SPD-Abgeordnete Griese.

Natürlich sei es gut, wenn Betroffene politische Ämter ausübten, aber Behinderung allein sei ja noch keine Qualifikation, sagt Ilja Seifert, Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbands in Deutschland. Seit einem Badeunfall sitzt er im Rollstuhl. Er war 16 Jahre lang Bundestagsabgeordneter der Linken. Verena Bentele sei "eine starke Persönlichkeit", die im Amt gewachsen sei, sagt Seifert. "Sie hat sich großteils befreit von der Vormundschaft des Sozialministeriums, ist eigenständiger und regierungskritischer geworden." Doch: "Sie war nicht in der politischen Behindertenbewegung verwurzelt und deshalb nicht ausreichend vernetzt."

Die grüne Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer kritisiert, trotz Bentele seien zwei bedeutsame Gesetzesprojekte, das Teilhabegesetz und das Gleichstellungsgesetz, mangelhaft. Und der Unionspolitiker Uwe Schummer spricht zwar von einer "Bereicherung", aber auch sein Fraktionskollege Hubert Hüppe, vor Bentele Behindertenbeauftragter, habe einiges durchgesetzt. Als die SPD-Abgeordnete Elfi Scho-Antwerpes im Bundestag lobte, die "zwölffache Olympiasiegerin" Bentele sei ein Vorbild für Kinder und Jugendliche, korrigierte Hüppe: "Paralympics!"

Wie die ganze Regierung ist Bentele nur noch geschäftsführend im Amt. Der oder die Behindertenbeauftragte wird vom Sozialminister vorgeschlagen.

Genannt wird die Berliner SPD-Politikerin Eva Högl, doch noch steht nicht fest, wer das Arbeits- und Sozialministerium übernimmt, und damit ist auch die künftige Besetzung im Amt des Beauftragten offen. So wie es derzeit aussieht, macht Bentele nicht weiter, denn sie hat sich entschlossen, als Präsidentin des Sozialverbands VdK zu kandidieren, der bayerische Landesverbandsvorstand hat sie als Nachfolgerin von Ulrike Mascher nominiert. Eine "spannende Herausforderung", findet Bentele, dort könne sie mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen "in allen Feldern der Sozialpolitik wirken".

In die Koalitionsgespräche speiste Bentele noch Themen ein, die ihr wichtig sind, wie private Anbieter zu verpflichten, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die auch Behinderte nutzen können; Arztpraxen zugänglicher zu machen.

Auch sonst sei noch viel zu tun: Es gebe nicht genug barrierefreie Wohnungen, und mehr als 80.000 behinderte Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten seien vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das abzuschaffen stehe nun im Koalitionsvertrag, lobt Bentele. Für den Abbau von Barrieren werde aber nicht genug getan.

Als Erfolg ihrer Amtszeit wertet sie die Schlichtungsstelle für Beschwerden, wenn öffentliche Dienste für behinderte Menschen nicht zugänglich sind. Das umstrittene Teilhabegesetz kritisiert auch sie. Es gebe nun eine unabhängige Beratung und ein Budget, um den Wechsel aus Werkstätten in den inklusiven Arbeitsmarkt zu fördern, sagt Bentele. "Doch noch immer haben Menschen mit Behinderung und hohem Assistenzbedarf kein uneingeschränktes Recht auf umfassende persönliche Assistenz, die für ein selbstbestimmtes Leben zentral wäre."

Einfluss hat die Behindertenbeauftragte, die zum Sozialministerium gehört, nur begrenzt: Sie wird gehört, beteiligt, sie kann fordern, mehr nicht. In der Rolle zwischen Regierung und Behindertenverbänden fühle sie sich manchmal wie eine "Tomate in einem Sandwich", klagte Verena Bentele im Mai 2016, als sich Rollstuhlfahrer aus Protest gegen den Entwurf zum Teilhabegesetz am Reichstagsufer angekettet hatten. Verbandsvertreter wie Ilja Seifert beklagen, das Amt sei zu schwach, es gehöre als Querschnittsaufgabe ins Kanzleramt.

Abends im Kleisthaus sind all die Beschwernisse weit weg. Der Kantor Daniel Kempin singt jüdische Lieder zur Gitarre. Die Audiosprecherin sagt: "Der Chor erhebt sich und stellt sich auf, am vorderen Bühnenrand steht auf einem Podest ein Chanukkaleuchter aus Kunststoff, er hat acht Arme." Auch Verena Bentele hat den Kopfhörer auf. So also erlebt sie das Programm? Oder doch ganz anders?

An diesem Abend wird Verena Bentele mit ihren Gästen in inklusiven Teams noch Kreisel spielen und Krapfen essen. Ein wirklich schöner Abend, sagt sie danach, auch viele Nichtbehinderte seien gekommen.

Was rät sie der Politik? Bei der Auswahl für Posten und Funktionen mehr auf Kompetenz zu setzen als auf Proporz, sagt sie, und: "Sie sollte sich mehr als Mannschaftssport verstehen."



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