Die ursprüngliche Planung sah 2003 den Verkauf von 12.000 bis 14.000 Fahrzeugen vor. Im Februar wurde das Ziel auf 7800 reduziert. Tatsächlich aber werden die Wolfsburger in diesem Jahr gerade mal 6000 Phaetons verkaufen können. Zum Vergleich: Die etablierten Oberklasse-Marken Mercedes-Benz und BMW haben in den ersten elf Monaten des Jahres von der S-Klasse bereits 61.100 und vom 7er schon 52.089 Fahrzeuge verkauft.
Im nächsten Jahr erwartet VW endlich steigende Verkaufszahlen, weil der Phaeton dann auch auf dem US-Markt eingeführt ist. In den USA wird der Phaeton wegen des schwierigen Marktes und des niedrigen Dollar-Kurses um umgerechnet rund 20.000 Euro billiger angeboten als in Deutschland. VW dürfte mit diesen Verkäufen kaum Geld verdienen. Immerhin könnte damit die Fabrik in Dresden etwas besser ausgelastet werden, deren Jahreskapazität bei 20.000 Fahrzeugen liegt.
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© DER SPIEGEL 52/2003
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