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Ausgabe 17/2005
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FDP fordert Abzug von Atomwaffen aus Deutschland

Den Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland verlangt die FDP. In einem Bundestagsantrag anlässlich der nächsten Monat in New York stattfindenden Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag monieren die Liberalen zudem, dass die Bundeswehr noch immer an den "Vorbereitungen zu einem Einsatz" solcher US-Bomben beteiligt ist. Tatsächlich üben deutsche "Tornado"-Piloten im rheinland-pfälzischen Büchel weiterhin den Nuklearkrieg. Etwa 150 Atombomben lagern laut FDP-Papier in Deutschland. Sie befinden sich in Büchel und Ramstein unter amerikanischem Verschluss. Auch der belgische Senat drängte vergangene Woche einmütig auf den "schrittweisen" Abbau der insgesamt knapp 500 US-Atomwaffen in Europa. SPD und Grüne nahmen derart konkrete Forderungen in ihren Bundestagsantrag zur Sperrvertragskonferenz allerdings nicht auf. Das Auswärtige Amt des Grünen Joschka Fischer und das Wehrressort des Sozialdemokraten Peter Struck waren offenbar dagegen, weil sie keinen neuen Streit mit den USA wollen.

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