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Ausgabe 46/2006
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Verursacht Party-Droge den Geldscheinfraß?

Das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt und die Deutsche Bundesbank gehen einer neuen Spur nach, um das Rätsel der zerfallenden Geldscheine zu lösen. Drogenkonsumenten verwenden Geldscheine gern als Unterlagen zur Zerkleinerung der ursprünglich aus den USA kommenden Party-Droge "Crystal Speed": Die kristallinen Körner der Substanz Methamphetamin werden auf den Banknoten zerkleinert und aufgestrichen. Durch die gerollten Geldscheine wird der Stoff über die Nase konsumiert. Nach Einschätzung von Chemikern könnten Verunreingungen der vorwiegend in Osteuropa hergestellten Droge mit Sulfaten versehen sein, die in Verbindung mit Körperschweiß zu der aggressiven Säurebildung führen. "Das ist eine neue Spur für uns", sagt Rainer Wenzel von der kriminaltechnisch-wissenschaftlichen Abteilung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz. In LKA-Labors werden jetzt betroffene Geldscheine auf Drogenanhaftungen untersucht.

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