Eine Studie der Umweltorganisation Greenpeace kommt zu dem Ergebnis, dass das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung offenbar auf geschönten Zahlen beruht. Nach der Studie, die diese Woche in Berlin vorgestellt wird, führen die 29 Maßnahmen, die das Bundeskabinett bei einer Klausur in Meseberg beschlossen hat, keinesfalls zu einer Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes von 270 Millionen Tonnen. Es würden lediglich 160 Millionen Tonnen bis zum Jahre 2020 eingespart. So seien insbesondere bei der Kraft-Wärme-Kopplung und den Stromsparmaßnahmen in der Industrie "deutlich zu hohe" oder "optimistische" Werte angesetzt worden, die selbst von den internen Berechnungen des Umweltbundesamts abweichen.
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© DER SPIEGEL 47/2007
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