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Ausgabe 49/2007
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01.12.2007
 

Juso-Chefin tritt bei "Rote Hilfe" aus

Die neue Juso-Chefin Franziska Drohsel hat ihren Rückzug aus der linksextremen Organisation Rote Hilfe angekündigt. "Die Diskussionen der vergangenen Tage haben mir gezeigt, dass die Jusos nicht auf Grund ihrer politischen Positionen, sondern wegen meiner privaten Mitgliedschaft bei der Roten Hilfe wahrgenommen werden. Das möchte ich nicht. Deshalb werde ich aus der Roten Hilfe austreten", sagte Drohsel dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Ich bin in die Rote Hilfe eingetreten, weil ich es richtig und wichtig finde, dass jeder Mensch das Recht auf Verteidigung hat. Vereine wie die Rote Hilfe tragen dazu bei, dass Menschen, die mittellos sind, einen guten Rechtsbeistand bekommen. Jetzt steht für mich als Juso-Vorsitzende jedoch die Arbeit meines Verbands im Vordergrund." Drohsel kritisierte die Diskussion über ihre Mitgliedschaft bei der Roten Hilfe. Diese sei zum Teil "sehr unsachlich und diffamierend geführt worden, besonders von Teilen der Union". Es sei "nicht gerechtfertigt, mir die Nähe zu Extremisten oder gar Terroristen zu unterstellen", sagte sie.

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