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Ausgabe 7/2008
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09.02.2008
 

Deutsches Rotes Kreuz will Löhne kürzen

Die wohl unterschiedlichsten Vorstellungen über eine angemessene Entlohnung bestehen in der laufenden Tarifrunde zwischen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Gewerkschaft Ver.di. Im Dezember gab das DRK bekannt, die Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 42 Stunden ausdehnen zu wollen sowie das Weihnachtsgeld um ein Drittel zu reduzieren. Das entspräche einer Lohnkürzung von 12 Prozent. Ver.di hingegen fordert eine Erhöhung von 9,6 Prozent für zwei Jahre. Zwar modifizierte das DRK sein Angebot vorige Woche und pochte nur noch auf eine Arbeitszeit von 40 Stunden, es bot 80 Prozent Weihnachtsgeld sowie eine Lohnerhöhung von 2,1 Prozent ab dem 1. Januar 2008 und einem weiteren Prozent ab dem 1. Juli. Dieses Angebot käme einer Lohnkürzung von einem Prozent gleich. Aber das DRK stellte der Gewerkschaft dafür ein Ultimatum bis vorigen Freitag, das Ver.di verstreichen ließ. Das DRK will deshalb wieder auf Basis der Dezember-Daten verhandeln. Vom Ergebnis sind etwa 30.000 Tarifangestellte betroffen.

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