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Ausgabe 6/2009
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31.01.2009
 

Mehr als 8000 Arbeitsplätze bei VW bedroht

Der Volkswagen-Konzern hat mit einem massiven Stellenabbau begonnen. Hans Dieter Pötsch, der Finanzvorstand des Konzerns, hatte vorvergangene Woche angekündigt, wenn die schwache Marktsituation weiter anhalte, "werden wir uns von dem Gros der Leiharbeiter trennen müssen". Die Aussage hatte wenig Aufmerksamkeit erregt, weil kaum bekannt ist, wie viele Leiharbeiter der VW-Konzern beschäftigt: Ende vergangenen Jahres waren es weltweit noch 16 500. Nach der Ankündigung des Finanzchefs werden also auf jeden Fall deutlich mehr als 8000 künftig keine Arbeit mehr beim VW-Konzern finden. In Deutschland werden nach Angaben eines VW-Managers die meisten der 4500 Leiharbeiter von dem Stellenabbau betroffen sein. Besonders viele Jobs fallen auch in den VW-Werken in Osteuropa und Brasilien weg. Arbeitsplätze der Stammbelegschaft gelten dagegen als gesichert. Wenn die Produktion in Wolfsburg und den anderen heimischen Werken in den nächsten Wochen tageweise gestoppt wird, kann dies über die Zeitarbeitskonten ausgeglichen werden. Insgesamt, so VW-Chef Martin Winterkorn, werde der Markt in diesem Jahr um 20 bis 25 Prozent schrumpfen. Für den VW-Konzern rechnet er nur mit einem Absatzeinbruch von zehn Prozent.

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