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Ausgabe 47/2009
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14.11.2009
 

Studie bescheinigt Erneuerbaren-Energien-Gesetz geringen Klimanutzen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat nur geringen Nutzen für den Klimaschutz - jedoch klare Wettbewerbsnachteile für deutsche Stromproduzenten gegenüber europäischen Konkurrenten. Zu diesem Schluss kommen Thure Traber und Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie. Deren Ergebnis: Deutschland gewinnt zwar dank der Förderung durch das EEG fast 15 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarkraft. Und im Gegenzug braucht das Land deshalb weniger der von der EU fest zugeteilten CO2-Verschmutzungsrechte. Durch das Überangebot sinkt jedoch der Preis für diese Zertifikate - und europäische Konkurrenten könnten sich billig mit zusätzlichen Verschmutzungsrechten eindecken. Die CO2-Einsparungen in Deutschland, immerhin elf Prozent, würden deshalb durch höhere Emissionen anderer EU-Länder in etwa ausgeglichen. Dazu kämen andere nachteilige Effekte: Die Strompreise steigen in Deutschland aufgrund des EEG um etwa drei Prozent, während sie in vielen anderen europäischen Ländern um fünf bis acht Prozent sinken. Generell gilt laut dem im "The Energy Journal" veröffentlichten Artikel: Stromproduzenten, die hohe Emissionsraten haben und weit vom deutschen Netz entfernt sind, profitierten vom deutschen EEG am meisten.

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