In der Affäre um die Schuldenkosmetik des griechischen Staates könnte auch die Deutsche Bank unter Druck geraten. Im Jahr 2003 konstruierte deren Londoner Niederlassung für die Griechen ein legales, aber äußerst fragwürdiges Geschäft.
Hinter den Kulissen heißt es, das europäische Statistikamt Eurostat habe es geprüft, und es sei nie das Ziel gewesen, Schuldenkosmetik zu betreiben. Doch der komplex strukturierte Deal erreichte genau das. Die Griechen mussten dadurch den Kredit nicht sofort verbuchen, sondern erst Jahre später, als die Waffen geliefert wurden.
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© DER SPIEGEL 10/2010
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