Im Daimler-Konzern gab es frühzeitig Warnungen vor möglichen Korruptionsfällen. Sie wurden allerdings ingnoriert. Vertriebsmanager sperrten sich gegen eine Kontrolle von Konten, über die offenbar Schmiergeldzahlungen abgewickelt wurden. Das berichtet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Das Magazin beruft sich auf die Klageschrift der USA gegen Daimler.
Doch die Vertriebsabteilung des Konzerns, klagte der Revisor, war nicht bereit, mehr Transparenz über diese Konten zu gewähren. Ein Jahr später forderte der Chef revisor von Daimler sogar, diese Konten komplett zu schließen. Abermals widersetzte sich ein Vertriebsmanager dem Bericht des SPIEGEL zufolge.
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© DER SPIEGEL 13/2010
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