Entgegen anderslautenden Berichten ist die Zusammenarbeit zwischen dem Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und dem Bundesligaclub Hamburger SV nicht beendet. Der Investorenvertrag wird vielmehr wie vereinbart erfüllt, Kühne zahlt 12,5 Millionen Euro als Zuschuss für Spielerverpflichtungen und wird im Gegenzug an möglichen späteren Verkäufen beteiligt. Das Investorenmodell war vereinsintern in die Kritik geraten, weil sich der Milliardär abfällig über einzelne Neuzugänge geäußert hatte. Das Geschäft wurde in der vergangenen Woche jedoch nicht "abgepfiffen", wie berichtet wurde. Kühne sagt, er stehe für weitere Spielerbeteiligungen "Gewehr bei Fuß", vielleicht in der nächsten Transferperiode im Winter. HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann hält eine Fortsetzung des Modells, auch mit anderen Investoren, für "nicht ausgeschlossen", der Club müsse aber "die bisherigen Erfahrungen berücksichtigen".
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© DER SPIEGEL 35/2010
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