Die Mehrzahl aller Deutschen will sich künftig kein UMTS-Handy anschaffen, berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der kommenden Ausgabe. Nur 22 Prozent der von Emnid Befragten will "ganz sicher" oder "wahrscheinlich" das neue Multi-Media-Handy in den nächsten Jahren anschaffen, 71 Prozent dagegen wollen "ganz sicher" oder "wahrscheinlich" keines haben. Nur in der Gruppe der 18- bis 24jährigen fiel der Zuspruch für die UMTS-Technik, deren Mobilfunklizenzen Telefonunternehmen für rund 100 Milliarden Mark vom Bund ersteigerten, höher aus: 33 Prozent von ihnen erwägen den Kauf des Mobiltelefons, mit dem man auch im Internet surfen, fernsehen und Videofilme herunterladen kann. Dabei würden die meisten der potentiellen Käufer - 55 Prozent - nur bis zu 100 Mark im Monat für die neuen Handys ausgeben. 13 Prozent würden bis 200 Mark und immerhin 11 Prozent sogar mehr als 200 Mark monatlich in das Telefon der Zukunft investieren. Befragt wurden 1000 Personen.
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© DER SPIEGEL 36/2000
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