AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 18/2003

Hamburg baut US-Konsulat zur Festung aus


Das US-Generalkonsulat in Hamburg soll durch weitere Barrieren vor möglichen Terroranschlägen geschützt werden. So plant der Innensenator der Hansestadt, Ronald Schill, auf den seit anderthalb Jahren für die Öffentlichkeit gesperrten Zufahrtswegen den Einbau versenkbarer Schutzpfähle und Sperrgitter. Das weiße Haus an der Alster wird seit dem 11. September 2001 von bis zu 60 Polizisten in vier Schichten rund um die Uhr bewacht. Seit zwei Monaten stehen meterdicke Betonbarrieren vor der Villa. In dem Gebäude selbst arbeiten seit der Verlagerung der meisten konsularischen Aufgaben in die US-Botschaft in Berlin lediglich sieben Mitarbeiter des Washingtoner State Department. Die auf mehrere Millionen Euro veranschlagten Kosten der nun zusätzlich beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen, die zwischen Staatsschutz und amerikanischen Experten vereinbart wurden, hat die Hansestadt zu tragen.



© DER SPIEGEL 18/2003
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