AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 51/2003

Neue Umfrage zur Hamburg-Wahl: Offenes Rennen


Elf Wochen vor den für den 29. Februar geplanten Neuwahlen zur Hamburger Bürgerschaft ist das Rennen noch völlig offen. Nach einer vom SPIEGEL in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts NFO Infratest kann die CDU mit 43 Prozent der Stimmen rechnen, für eine Regierungsbildung wäre dies aber zu wenig, falls die SPD (33 Prozent) mit der GAL (12 Prozent) eine Koalition einginge. Ob FDP und Schill-Partei in das Hamburger Stadtparlament zurückkehren werden, ist ebenfalls noch unklar: Beide Parteien erhalten jeweils 4 Prozent. Entscheidend könnte es deshalb sein, die noch unentschlossenen Wähler zu gewinnen: 16 Prozent der Befragten gaben an, sie wüssten noch nicht, für welche Partei sie stimmen wollen.

Deutlich ist dagegen das Ergebnis, was die Sympathien für die Spitzenkandidaten angeht. Auf die Frage, für wen sie stimmen würden, wenn sie den Ersten Bürgermeister der Hansestadt direkt wählen könnten, entscheiden sich 64 Prozent für Ole von Beust (CDU). Nur 26 Prozent unterstützen den SPD-Mann Thomas Mirow. Sogar 35 Prozent der SPD-Wähler geben Beust den Vorzug.



© DER SPIEGEL 51/2003
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