AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 6/2007

Deutsche Terroristen stellen sich nach 19 Jahren


Zwei seit dem Dezember 1987 vom Bundeskriminalamt gesuchte mutmaßliche Mitglieder der "Revolutionären Zellen (RZ)" haben sich der Bundesanwaltschaft gestellt. Die in vier Regionalgruppen organisierten RZ hatten nach Angaben des Bundeskriminalamtes in den Jahren 1973 bis 1987 etwa 200 Brand- und Sprengstoffanschläge verübt. Im Gegensatz zur Roten Armee Fraktion (RAF) bestand die Gruppe zum überwiegenden Teil aus scheinbar unbescholtenen Personen, die sich als "Feierabendterroristen" betätigten. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe sorgte im vergangenen Dezember dafür, dass die beiden nach einer Fahndungsaktion vor 19 Jahren in Europa Abgetauchten gegen Auflagen Haftverschonung bekamen. Dessen ungeachtet muss das Paar mit einem Prozess rechnen.



© DER SPIEGEL 6/2007
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