AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 38/2009

FDP profitiert von Großspendern aus der Finanzbranche


Die deutsche Finanzwirtschaft pflegt im Bundestagswahlkampf eine besondere Vorliebe für die FDP. Unter den Großspenden über 50 000 Euro, die in den letzten Monaten an die Parteien geflossen sind, befinden sich auffällig viele Zahlungen deutscher Banken und Finanzdienstleister an die Liberalen. Im Juni bekamen sie 200 000 Euro von der Deutschen Bank, 150 000 von der Deutschen Vermögensberatung AG und 100 000 von der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung überwiesen. Im April erhielt die FDP 250 000 Euro von der Düsseldorfer Finanzierungsgesellschaft Substantia. Die CDU konnte sich über 106 000 Euro von der Hamburger Berenberg Bank freuen und über 200 000 Euro von der Deutschen Bank. Für SPD und Grüne war bei den Großspendern der Finanzbranche nichts zu holen.



© DER SPIEGEL 38/2009
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