AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 43/2009

"FAZ" rechnet mit Millionenverlust, plant aber keine Kündigungen


Die Werbekrise in der Medienbranche trifft auch die "Frankfurter Allgemeine" hart. Das Blatt befürchtet in diesem Jahr vor allem wegen eines Rückgangs bei den Anzeigen einen Verlust im hohen einstelligen Millionenbereich, heißt es im Verlag. Für genaue Zahlen müsse jedoch erst das Herbst- und Weihnachtsgeschäft abgewartet werden. Eine deutliche Verbesserung der Lage wird verlagsintern erst für die zweite Jahreshälfte 2010 erwartet, so dass Ende nächsten Jahres dann wieder ein positives Ergebnis stehen könnte. Allerdings schließt die "FAZ" betriebsbedingte Kündigungen in nennenswertem Umfang aus, falls sich die Lage wie prognostiziert entwickelt, heißt es. Dabei zahle sich aus, dass man früh mit Sparprogrammen begonnen habe. Die "FAZ" hatte schon im Herbst 2008 einen Einstellungsstopp beschlossen.



© DER SPIEGEL 43/2009
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