Breiter Widerstand gegen Dobrindts Verkehrswegeplan


Gegen ein Prestigeprojekt von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) formiert sich breiter Widerstand: Bis zum Ende der sechswöchigen Bürgerbeteiligung Anfang dieser Woche sind online mehr als 20.000 Stellungnahmen gegen Dobrindts Verkehrswegeplan eingegangen. Besonders umstritten ist in der Bevölkerung offenbar der sogenannte Rhein-Ruhr-Express. Weil in Zukunft zwischen Köln und Dortmund Nahverkehrszüge im Viertelstundentakt verkehren sollen, muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Allein gegen die Erweiterung auf sechs Gleise bei Düsseldorf sind mehr als 700 Stellungnahmen eingegangen. Ärger droht Dobrindt auch von anderer Seite. So hatte das Umweltbundesamt kritisiert, der Entwurf zum Verkehrswegeplan verfehle fast alle selbst gesetzten Ziele im Umweltbereich. Weil der Schwerpunkt zu sehr auf Straßen liege, sei die Klimabilanz bescheiden.



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