Bahn will auf Schadensersatz klagen

Seit Monaten bemüht sich die Deutsche Bahn um eine außergerichtliche Einigung, nun hat sie genug: Der Konzern will vier Firmen notfalls auf Schadensersatz in dreistelliger Millionen höhe verklagen, die über Jahre Preise und Mengen für Gleise und Weichen abgesprochen hatten – unter anderem ThyssenKrupp und Voestalpine. "Wenn es nicht bald zu einer Einigung kommt, sehe ich keine Alternative", sagt Gerd Becht, der für Recht zuständige Vorstand der Bahn. Insider gehen davon aus, dass dem Konzern ein Schaden in Höhe von 500 Millionen Euro entstanden ist. Diese Summe könnte die Bahn einfordern. Das Kartell war 2011 auf geflogen, im vergangenen Juli verhängte das Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von 124,5 Millionen Euro.

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