DDR-Panzer für den Irak


Die Bundesregierung hat dem Export von 280 Schützenpanzern vom Typ BMP-1 in den Irak zugestimmt. Dabei handelt es sich um Amphibienfahrzeuge sowjetischer Bauart aus dem Bestand der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Sie waren nach der Wiedervereinigung zunächst in den Besitz der Bundeswehr übergegangen und gelangten modernisiert nach Schweden. Nachdem die dortige Armee sie ausgemustert hatte, wurden sie nach Tschechien verkauft. Von dort gingen sie an die irakische Armee, die schon unter Saddam Hussein Fahrzeuge dieses Typs besaß. Der Linken-Abgeordnete Jan van Aken befürchtet, dass die Panzer schon bald von den Kämpfern der Terrororganisation IS erobert werden könnten. "Die irakische Armee hat im vergangenen Jahr bereits ihre nagelneuen US-Panzerfahrzeuge kampflos dem IS überlassen", so van Aken.

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