Deutsche Billigläden wie Aldi oder Lidl können weiterhin nicht vom schwierigen wirtschaftlichen Umfeld profitieren. Sie steigerten ihren Umsatz im vergangenen Jahr nur um 2,4 Prozent, während normale Supermärkte wie Edeka oder Rewe mit 4,7 Prozent fast doppelt so kräftig zulegten. Das geht aus einer Erhebung der Nürnberger Marktforschungsgruppe GfK hervor. Schon im Jahr 2011 waren die Discounter im Vergleich zu sogenannten Vollsortimentern deutlich geringer gewachsen. Ein Trost bleibt den Billigheimern: Laut den GfK-Zahlen wuchs ihr Umsatz immerhin etwas schneller als im Gesamtmarkt. Das lag allerdings vor allem an den deutlichen Preiserhöhungen. Im Schnitt verteuerten Aldi und andere Discounter ihre Artikel in den vergangenen zwölf Monaten um rund drei Prozent, normale Supermärkte schlugen weniger auf, wuchsen aber trotzdem stärker. Sehr gefragt waren laut GfK im vergangenen Jahr vor allem Handelsmarken, die Premium-, Bio- oder Regionalprodukte bieten.
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