Drittes Hilfspaket für Griechenland steht


Spitzenbeamte aus den Mitgliedstaaten der Eurozone haben sich Ende vergangener Woche bei einem Treffen in Brüssel schon weitgehend auf ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland geeinigt. Nach den Überlegungen soll die griechische Regierung im Rahmen sogenannter vorbeugender Finanzhilfen rund zehn Milliarden Euro vom europäischen Rettungsschirm ESM zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür muss der ESM kein zusätzliches Geld mobilisieren. Vielmehr sollen Mittel in gleicher Höhe aus dem zweiten Rettungspaket umgewidmet werden, die für die Bankenrekapitalisierung vor gesehen waren, aber nicht gebraucht wurden. Von dem Instrument der vorbeugenden Finanzhilfe gibt es zwei Varianten. Griechenland soll die strengere verordnet bekommen. Sie sieht schärfere Auflagen und Kontrollen vor.



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