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Europäische Kommission plant europaweite Jobvermittlung

Die Europäische Kommission plant eine "Europäische Arbeitsvermittlung". Dazu soll eine zentrale europaweite Plattform für Stellenangebote aufgebaut werden, die von den nationalen Arbeitsverwaltungen getragen und gepflegt wird. Dies geht aus einem Vermerk des Bundesarbeitsministeriums hervor. Ministerin Ursula von der Leyen unterstützt die Pläne der Kommission. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, soll das sogenannte Eures-Netzwerk reformiert und ausgebaut werden. Darin sind die öffentlichen Arbeitsverwaltungen der EU plus Liechtenstein, Schweiz, Norwegen und Island zusammengeschlossen. Künftig könnten dann die Arbeitnehmer einfacher in den 31 Mitgliedsländern auf dem europäischen Arbeitsmarkt nach einem Job suchen. Bis Ende des Jahres soll deshalb auch die Finanzierung von Eures grundlegend reformiert werden. Die Aktivitäten von Eures sollen in Zukunft über das EU-Sozialprogramm PSCI und den Europäischen Sozialfonds finanziert werden.

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