Expertenrat soll deutsch-amerikanisches Verhältnis kitten


Eine hochrangig besetzte deutsch-amerikanische Expertenrunde soll das angeschlagene transatlantische Verhältnis reparieren helfen. Derzeit läuft das Auswahlverfahren für eine rund 25 Personen große Gruppe aus Wissenschaftlern, Publizisten, Politikern und Wirtschaftsvertretern, die in bis zu drei Treffen die Spannungen zwischen Berlin und Washington analysieren sollen - etwa den Vertrauensverlust nach den NSA-Enthüllungen und der CIA-Folter, das geplante Freihandelsabkommen TTIP sowie die europäische Verantwortung in der Sicherheitspolitik.

Bis zum Sommer 2015 sollen die Experten ihre Ergebnisse öffentlich präsentieren. Auf US-Seite steht das Projekt unter der Schirmherrschaft der Washingtoner Denkfabrik German Marshall Fund. Deren neue Chefin ist Karen Donfried, frühere Europaberaterin von US-Präsident Barack Obama. In Deutschland ist Wolfgang Ischinger federführend, langjähriger Botschafter in Washington.



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