Verbraucherschützer Bode fordert Gesetz für Zuckergehalt von Kindernahrung

Auch nach der Ankündigung des Lebensmittelriesen Nestlé, den Zuckergehalt in Frühstücksflocken zu reduzieren, übt der Chef der Nahrungskontrollorganisation Foodwatch, Thilo Bode, massive Kritik an der Geschäftspolitik des Konzerns. "Es gibt keinen Grund, das zu feiern", erklärt der Ernährungsexperte in einem Interview mit dem SPIEGEL. "Nestlé" so Bode, habe bislang " bei Flocken nach wie vor kein ausgewogenes Kinderprodukt im Sortiment". Da die Branche nach dem Motto "viel Zucker, bringt viel Umsatz" handle, dürfe man das Problem "nicht allein Unternehmen" überlassen. Stattdessen müsse der Gesetzgeber den Herstellern vorschreiben, dass Frühstücksflocken für Kinder höchstens zehn Prozent Zucker enthalten dürften.

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