Führungskräfte und Piloten bei Air Berlin verzichten auf Gehalt


Die Fluglinie Air Berlin ist auch nach der gerichtlichen Genehmigung von weiteren Gemeinschaftsflügen mit ihrem Großaktionär Etihad finanziell klamm. Das zeigt das neueste, von Firmenchef Stefan Pichler geplante Sparprogramm. Überstunden sollen in der Zentrale künftig vorab angemeldet, vom Vorstand bewilligt und möglichst durch Freizeit abgegolten werden. Für 2016 verzichten die 1250 Piloten der Fluglinie zudem auf ihre bereits 2013 aus gehandelte Gehaltserhöhung von vier Prozent.

Ob die Anhebung auch 2017 ausgesetzt wird, soll in einer Urabstimmung im Herbst entschieden werden. Finanzielle Opfer bringen auch Pichler selbst und rund 80 Führungskräfte des Unternehmens. Ihre Bezüge werden in diesem Jahr je nach Einkommen um fünf bis zehn Prozent gekürzt. Selbst bei den Putzfrauen wird gespart. Sie kommen künftig nur noch zweimal pro Woche ins Hauptquartier am Flughafen Tegel.



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