Die rechtsextreme griechische Partei "Chrysi Avgi" knüpft Kontakte zu Neonazis in Bayern


Die rechtsextreme griechische Partei Chrysi Avgi, "Goldene Morgenröte", knüpft enge Kontakte zu bayerischen Neonazis. Im vorigen Jahr begannen die Rechtsextremen aus Athen, eine Parteizelle in Nürnberg aufzubauen. Nun fand dort die erste Tagung von Chrysi-Avgi-Aktivisten statt. Der bayerische Verfassungsschutz interessiert sich vor allem für Treffen einiger griechischer und bayerischer Rechtsextremisten. Der Dachverband griechischer Gemeinden in Deutschland ruft alle Griechen hierzulande auf, den Versuchen von Neonazis, "Gewalt, Intoleranz und sozialen Kannibalismus" zu propagieren, eine Abfuhr zu erteilen. Chrysi Avgi fordert unter ihrem Anführer Nikolaos Michaloliakos eine Revolution in Griechenland und spricht sich für eine "ethnisch reine" Nation aus. In ihrer Heimat sollen Parteimitglieder regelmäßig Überfälle auf Migranten und Linke verübt haben. Die Partei zog im vergangenen Jahr erstmals ins Parlament ein und würde derzeit laut Umfragen etwa zwölf Prozent der Stimmen erhalten.



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