Grüne wollen Sponsoring offenlegen

Die Grünen wollen künftig Zahlungen von Sponsoren nur noch annehmen, wenn die Geldgeber mit einer Veröffentlichung der Verträge einverstanden sind. Dabei geht es zum Beispiel um Firmenstände auf Parteitagen. "Transparenz ist das beste Mittel gegen Verdächtigungen, Sponsoring wäre verdeckte Parteienfinanzierung", sagt Bundesschatzmeister Benedikt Mayer. Standmieten und Anzeigengebühren müssen, anders als Spenden, nicht detailliert an den Bundestag gemeldet werden. Der Grünen-Bundesvorstand will mit seinem Beschluss auch den Druck auf die anderen Parteien erhöhen, "endlich Regelungen zum Sponsoring in das Parteiengesetz aufzunehmen".

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