Highstreet stößt mehrere Karstadt-Filialen ab


Sie waren der Hauptvermieter der Karstadt-Immobilien, jetzt aber verkaufen sie Haus für Haus: Das Highstreet Konsortium, zu dem neben Goldman Sachs auch die Deutsche Bank und die italienische Borletti Group gehören, will sich bis zum Ende des Jahres von weiteren 25 Karstadt-Immobilien trennen. Fünf davon gehen an den österreichischen Immobilienunternehmer René Benko, der bereits etliche Karstadt-Häuser besitzt. Das geht aus einem Kaufvertrag vom Dezember vergangenen Jahres hervor. Damals hatte der österreichische Immobilienunternehmer insgesamt 17 Häuser erworben, die letzten fünf sollen nun binnen Jahresfrist übertragen werden. Dabei handelt es sich um die Karstadt-Standorte am Münchner Bahnhofsplatz, in Nürnberg, Offenburg, Celle und am Hamburger Schloßmühlendamm. Insgesamt soll Benko 1,1 Milliarden Euro für die Häuser bezahlt haben. Highstreet hatte ab 2006 vom damaligen Karstadt-Konzern insgesamt 85 Karstadt-Häuser erworben und dafür rund 4,5 Milliarden Euro bezahlt. Im Zuge der Kaufhauspleite musste das Konsortium in der Vergangenheit deutliche Abstriche bei den Mieteinnahmen machen. Bis zum Ende des Jahres sollen nun weitere 20 Häuser verkauft werden. Offenbar dieses Mal nicht an Benko, sondern an einen Finanzinvestor.



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