Hobbydrohnen brechen Flugverbot im Regierungsviertel


Die wachsende Zahl von Hobbydrohnen bedroht die Sicherheit im Berliner Regierungsviertel. Im Zentrum der Hauptstadt herrscht Flugverbot, doch die örtlichen Behörden verzeichnen nach Information des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL zunehmend Verstöße durch zivile Minidrohnen. Seit Beginn 2013 bearbeitete das Landeskriminalamt vier unerlaubte Drohnenflüge im Zentrum der Hauptstadt. Die Bundestagsverwaltung stellte "drei Fälle von unbefugten Modellflügen am Reichstagsgebäude" in der jüngeren Vergangenheit fest. Derzeit laufen beim Bundeskriminalamt zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts geplanter Drohnenanschläge. Im gesamten Berliner Stadtgebiet wollen immer mehr Menschen mit Drohnen die Luft erkunden. Während des laufenden Jahres gingen bei der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg rund 200 Anträge auf Genehmigung eines Drohnenflugs ein. Schon 2013 hatten sich im Vergleich zum Vorjahr die Anfragen für das Stadtgebiet verdoppelt. "Für 2014 ist bereits ersichtlich, dass die Antragszahlen weiter ansteigen", heißt es aus der Behörde.



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