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CDU-Präsidiumsmitglied Spahn warnt vor "importiertem Antisemitismus"

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat seine Partei zu einer deutlicheren Auseinandersetzung mit dem Islam aufgefordert. "Machen wir uns nichts vor: Zuwanderung aus islamischen Ländern verändert in Teilen das Klima in unserem Land", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Wenn ich mit meinem Freund durch Berlin gehe, muss ich mir auf einmal wieder dumme Sprüche anhören, weil ich schwul bin. Mädchen sollen nicht am gemeinsamen Schwimmunterricht teilnehmen dürfen. Und auf deutschen Straßen hören wir wieder Sprüche wie 'Juden ins Gas' – und die kommen nicht nur von Neonazis. Wir haben auch Antisemitismus importiert." Spahn weiter: "Wer unsere offene Gesellschaft für verdorben und verweichlicht hält oder wer in einem Gottesstaat leben will, dem kann ich einfach nur sagen: Geh und such dir ein anderes Land."

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