Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner will "wiederholte, organisierte Sterbehilfe" unter Strafe stellen

Die CDU steuert nach den emotionalen Debatten um die Stammzellenforschung und die Präimplantationsdia gnostik erneut auf eine Diskussion über ein gesellschaftspolitisches Großthema zu. Eine Gruppe Delegierter um die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner spricht sich in einem Initiativantrag für den Bundesparteitag der Union, der am Montag in Hannover beginnt, dafür aus, die "wiederholte, organisierte Sterbehilfe" unter Strafe zu stellen. Klöckner, die diese Woche in Hannover stellvertretende CDU-Vorsitzende werden will, positioniert sich damit gegen einen Gesetzesentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), der nur die gewerbsmäßige Sterbehilfe unter Strafe stellt. Unterstützung erhält Klöckner von CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt. "Nach meiner persönlichen Auffassung sollte jede Form der organisierten Sterbehilfe verboten werden", sagt sie. Vielen anderen Abgeordneten der Union geht der Gesetzentwurf der liberalen Justizministerin ebenfalls nicht weit genug.

DER SPIEGEL

Was steht im neuen SPIEGEL? Bestellen Sie den SPIEGEL-Brief - den kostenlosen Newsletter der Redaktion.

(Mobilnutzer klicken bitte hier. )

Immer sonntags ab 8 Uhr finden Sie hier die neue digitale SPIEGEL-Ausgabe .

Hier geht es zur Mobilausgabe sowie den SPIEGEL-Apps für iPhone , Android und Windows Phone.

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback