Lufthansa plant neuen Billiganbieter


Die Lufthansa will neben ihrem Ableger Germanwings künftig noch eine weitere Billigplattform betreiben - unter dem Dach ihrer Tochter Eurowings. Die Jets der Gesellschaft bedienen schon heute weniger stark frequentierte Strecken im Auftrag von Germanwings. Die Eurowings-Flotte soll nach Plänen von Lufthansa-Chef Carsten Spohr um Maschinen vom Typ Airbus A 320 erweitert werden und von Deutschland aus Ziele in ganz Europa anfliegen. Mittelfristig können die Jets auch auf europäischen Strecken wie Rom-London operieren und so Wettbewerbern wie Ryanair oder Easyjet Paroli bieten. Eine Konzernsprecherin erklärte gegenüber dem SPIEGEL, konkrete Entscheidungen lägen noch nicht vor. Man prüfe derzeit aber "alle Optionen, um die Zukunftsfähigkeit der Lufthansa zu sichern". Nach Erkenntnissen des Magazins hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach der jüngsten Gewinnwarnung des Konzerns vergangenen Dienstag eine routinemäßige Überprüfung des Handels mit Lufthansa-Aktien eingeleitet.



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