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Lufthansa riskiert Rauswurf von First-Class-Kunden

Selbst Kunden der Lufthansa First Class kann es trotz gültigen Tickets passieren, dass sie am Boden bleiben müssen: Um die hochpreisige Luxusklasse besser auslasten zu können, testet Lufthansa derzeit die Überbuchung der First- Kabine um zwei Plätze. Dieses Vorgehen ist in der Touristen- und Businessklasse schon seit längerer Zeit üblich. Damit soll verhindert werden, dass Sitze leer bleiben, wenn Passagiere kurzfristig nicht erscheinen. Derzeit ist die First-Überbuchung nur für ausgewählte Strecken erlaubt, etwa von Frankfurt am Main nach New York, Mexiko City, Johannesburg, Miami, São Paulo oder Singapur. Auf den Ärger der Kunden, denen der teuer bezahlte Sitzplatz abhandengekommen ist, hat sich das Unter nehmen vorbereitet. Es hat einen standardisierten Text entworfen, in dem es unter anderem heißt: "Technische Probleme in unserem Buchungssystem haben zum äußerst seltenen Fall von gleichzeitigen Buchungsannahmen geführt … Meine Kollegen sind bereits damit beschäftigt, eine optimale Lösung zu finden, so dass solche Fälle in Zukunft ausgeschlossen werden." Lufthansa sagt, man habe bisher gute Erfahrungen gemacht. Es sei kein First-Passagier zurück gelassen worden.

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