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Berlin akzeptiert Moscovici als EU-Währungskommissar

Im Ringen um den künftigen EU-Währungskommissar hat die Bundesregierung eingelenkt und den Widerstand gegen den französischen Kandidaten Pierre Moscovici offenbar aufgegeben. Nach Informationen des SPIEGEL hat Bundeskanzlerin Angela Merkel sich inzwischen damit abgefunden, dass Moscovici das Amt wohl bekommen wird. Allerdings soll ihm ein Aufpasser zur Seite gestellt werden. Der designierte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will einen haushaltspolitischen Hardliner aus dem Norden Europas zum Vizepräsidenten der Kommission ernennen. Dieser soll dem Währungskommissar vorgesetzt sein. Favorit für den Vizeposten ist der ehemalige finnische Premier Jyrki Katainen.

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