Netzwerk katholischer Priester fordert vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz ein härteres Vorgehen gegen Abweichler

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wird nicht nur von jenen Pfarrern unter Druck gesetzt, die in ihren Gemeinden trotz Verbots wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion erteilen. Nun kritisieren ihn auch Organisationen romtreuer Geistlicher: Das "Netzwerk katholischer Priester", das rund 500 konservative Pfarrer repräsentiert, fordert nach einem Treffen von Zollitsch mit Rebellen-Priestern, "Reformforderungen nicht zweideutig zu kommentieren, sondern sich an die eindeutigen Grundsätze der Lehre der Kirche zu halten". Laut Netzwerksprecher Guido Rodheudt sehe Zollitsch zu, "wie die Eindeutigkeit der katholischen Botschaft ins Zwielicht" gerate. Unterstützung bekommen die Konservativen vom Kölner Kardinal Joachim Meisner, der die Forderungen der Rebellen tadelt: Die Unauflöslichkeit der Ehe könne von der Kirche nicht aufgegeben werden.

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