In der Deutschen Burschenschaft (DB) geben künftig offenbar Rechtsextremisten den Ton an. Im Mittelpunkt steht die Wiener akademische Burschenschaft Teutonia, die den DB-Vorsitz übernimmt. Auf Flugblättern der Teutonia werden die Friedensverträge von 1919 als "Schandverträge" gescholten, eine Forderung lautet: "Gebietsabtretungen revidieren!" Der Bundesbruder Jan Ackermeier, Mitarbeiter eines Abgeordneten der Freiheitlichen Partei Österreichs, engagierte sich laut internem Protokoll zudem bei der "Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland", einem rechtsextremen Verein, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird und zu den Veranstaltern des jährlichen Neonazi- Aufmarschs in Dresden gehört; Ackermeier bestreitet, für den Verein aktiv gewesen zu sein. Er und ein anderer einflussreicher Teutone arbeiten auch für die deutsch nationale Wochenzeitung "Zur Zeit". Schon beim letzten Burschentag im November hatte sich abgezeichnet, dass der Dachverband weiter nach rechts rückt.
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