Am Donnerstag vergangener Woche hatte sich der Noch-Puma-Chef Franz Koch im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz kritisch zu den Umständen seines Rauswurfes geäußert. "Im Sport würde man sagen: Das war ein Foul", sprach er in Richtung des französischen Mehrheitseigners PPR (Gucci, Yves Saint Laurent) und seines einstigen Förderers und Vorgängers, Jochen Zeitz. Zeitz weist nun im Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL die Kritik zurück. "Natürlich verstehe ich, dass Franz Koch sehr enttäuscht ist", sagte er. "Keiner hatte damit gerechnet, dass es so ausgeht. Aber die Entscheidung ist vom Verwaltungsrat und damit auch vom Mehrheitseigner aufgrund von Fakten getroffen worden." PPR kündigt an, in den nächsten Wochen einen erfahrenen Nachfolger zu präsentieren. "Franz Koch ist ein guter Mann", sagt Zeitz. "Aber manchmal klappt es einfach nicht. Es ist wie beim Fußball: Dann muss der Trainer eben weiterziehen."
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