Jauch gibt im Rechtsstreit mit Bettina Wulff Unterlassung ab

Im Kampf um die Deutungshoheit über ihr Privatleben kann Bettina Wulff einen weiteren Erfolg verbuchen. Nach "Berliner Zeitung", "Stern" (SPIEGEL 35/2012) sowie weiteren Medien und Bloggern hat nun auch ARD-Talker Günther Jauch über seinen Anwalt eingewilligt, Wulff betreffende Anspielungen nicht zu wiederholen. Jauch hatte in seiner Sendung vom 18. Dezember in einer Frage einen Bericht der "Berliner Zeitung" erwähnt. Darin waren Gerüchte kolportiert worden, wonach die "Bild" eine Geschichte über das Vorleben Bettina Wulffs drucken könnte. Es gebe "kein Interesse, die Frage zu wiederholen", so Jauchs Anwalt Christian Schertz. Insofern habe er gegenüber Wulffs Anwälten "den Anspruch ohne Präjudiz anerkannt". Am Freitag hatte Wulff am Landgericht Hamburg Klage gegen Jauch und Google eingereicht. Dort geht es um die "Autocomplete"- Funktion, die bei Eingabe ihres Namens automatisch einschlägige Vokabeln hinzusetzt. Bei Google heißt es, man sehe keinen Anlass einzugreifen, da das lediglich das Suchverhalten der deutschen Nutzer widerspiegle.

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