Im Streit um die Frage des Donau-Ausbaus zwischen Straubing und Vilshofen schlägt sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer auf die Seite der Befürworter eines möglichst sanften Ausbaus und riskiert so einen Konfikt mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). "Für mich ist der Donau-Ausbau nicht erst dann gelungen, wenn an jedem Tag des Jahres ein Schiff über den Fluss fahren kann", sagte Seehofer dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. In der CSU tobt ein heftiger Streit um die Frage, wie die Donau ausgebaut werden soll. Minister Ramsauer und andere Parteiobere favorisieren einen Ausbau mit Staustufen, der den wirtschaftlichen Nutzen des Flusses deutlich erhöhen würde. Umweltverbände und Anwohner laufen dagegen Sturm.
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