Verdacht auf Insiderhandel beschert Airbus- Managern Strafprozess


Gut ein halbes Dutzend ehemalige oder noch amtierende Manager des Flugzeugbauers Airbus müssen sich vom 3. Oktober an vor dem Strafgericht Paris wegen des Verdachts auf Insiderhandel verantworten. Den Männern, darunter Verkaufschef John Leahy und der Chef der Elbe Flugzeugwerke Andreas Sperl, wird vorgeworfen, sie hätten von den gravierenden Verkabelungsproblemen beim Großraumflugzeug A380 gewusst, als sie sich Anfang 2006 im Vorfeld einer Gewinnwarnung von Aktien des damaligen Mutterkonzerns EADS trennten.

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Heft 37/2014
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Ähnliche Vorwürfe erhebt die französische Justiz gegen die früheren Großaktionäre Daimler und den Medienkonzern Lagardère. Auch sie sollen sich dem Prozess verantworten. Die betroffenen Unternehmen und Führungskräfte bestreiten jegliches Fehlverhalten. Ein Airbus-Sprecher zeigte sich gegenüber dem Spiegel zuversichtlich, dass die Angeklagten freigesprochen werden.



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