Wolfgang Porsche wird einen Posten, an dem er sehr hängt, demnächst aufgeben: Der Sprecher des Familienstamms der Porsches will im kommenden Jahr den Aufsichtsratsvorsitz bei der Porsche AG abgeben. Wopo, wie man ihn im Unternehmen nennt, wird dann 70 Jahre alt. Der promovierte Kaufmann hat noch immer ein Büro in der Unternehmenszentrale in Zuffenhausen, das mit dem Mobiliar seines Vaters Ferry Porsche ausgestattet ist. Künftig soll das Kontrollgremium der Sportwagenfirma von VW-Chef Martin Winterkorn, genannt Wiko, geführt werden. VW hat für insgesamt gut acht Milliarden Euro alle Anteile der Porsche AG übernommen. Die Luxusmarke ist mittlerweile eine Tochter des VW-Konzerns wie Audi. Winterkorn will diese Firmen über den Vorsitz im Aufsichtsrat kontrollieren.
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