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"Zeit"-Chefredakteur di Lorenzo sagt dem WDR ab

Bei der Suche nach einem Nachfolger für WDR-Intendantin Monika Piel setzt die Findungskommission vor allem auf externe Kandidaten. Interne Bewerber seien erst einmal zurückgestellt worden, heißt es aus Rundfunkratskreisen. Auch die auf eine WDR-Stellenanzeige eingegangenen Bewerbungen spielten nur eine geringe Rolle. "Für das Amt des WDR-Intendanten bewirbt man sich nicht, man wird gefragt", heißt es aus der Kommission. Vor allem unter den Rundfunkratsmitgliedern, die nicht an politische Parteien gebunden sind, den sogenannten Grauen, werden externe Lösungen favorisiert. Widerstand gibt es in dieser einflussreichen und wohl wahlentscheidenden Gruppe gegen aussichtsreiche interne Kandidaten wie etwa WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn. Eine erste Schlappe musste die Findungskommission bereits hinnehmen: Der von den Grauen favorisierte "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sagte ab. Die Aufgabe sei zwar reizvoll, er habe jedoch bei seinem Verlag gerade einen neuen Fünfjahresvertrag unterschrieben, teilte er dem Gremium mit.

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