Venedig: Die ganze Stadt ein Grab

Von Eva-Maria Schnurr

2. Teil: Beerdigungen bestimmten den Alltag, das normale Leben war fast völlig erloschen

Seuchen: Der Schwarze Tod Fotos
Corbis

Streng verfolgt wurde es, wenn mittellose Venezianer wie vor der Epidemie üblich, ihre Verstorbenen vor die Haustür legten, damit Wohltätigkeitsvereine sie bestatteten. Um die verschärften Gesetze durchzusetzen, wurden alle Schenken am Rialto geschlossen - zu viele Menschen hatten ihre Furcht mit Alkohol zu betäuben gesucht.

Den Preis für die konsequente Seuchenpolitik zahlten die Totengräber, die zum Zwangsdienst auf den Inseln verpflichtet worden waren, und jene, welche die Toten auf Barken auf die Inseln übersetzten: Die meisten von ihnen befiel die Pest ebenfalls.

Keiner, der infiziert gewesen sei, habe länger als 70 Stunden gelebt, berichtete Lorenzo, und selbst die strengen Seuchengesetze zeigten kaum Wirkung: "Die Gemäßigten, Zurückhaltenden, Keuschen, Nüchternen wurden ebenso dahingerafft wie die Betrunkenen, Gefräßigen, Säufer und Schwelger, die Sparsamen und Verschwenderischen, die Kühnen und Schüchternen, diejenigen, die flohen, ebenso wie die, welche zurückblieben, und zwar ohne Beichte und die Sakramente der Kirche. Auch die frommen Kleriker und Priester befiel dasselbe Entsetzen, und die Pest tötete auch sie. Die ganze Stadt war ein Grab."

Venedig drohte im Chaos zu versinken. Die Kriminalität nahm zu, berichtet ein Chronist, Plünderer stahlen sich in die verwaisten Häuser und nahmen, was zu bekommen war. Die Bezirke Dorsoduro, Santa Croce und Cannaregio seien fast ganz aufgegeben worden, heißt es in seinem Bericht.

Trauerkleidungen wurden untersagt

Am 12. Juni musste der Große Rat seine Beschlussunfähigkeit feststellen - zu viele Mitglieder waren gestorben oder geflüchtet. "Die Angelegenheiten des Landes können nicht mehr erledigt werden. Sie müssen deshalb ausgesetzt werden, es sei denn, man findet durch die Gnade Gottes irgendein Heilmittel", heißt es im Ratsbeschluss.

Immerhin blieb der Senat, das oberste Verwaltungsorgan der Republik, arbeitsfähig - und verschärfte die Gesetze weiter: Damit nicht immer neue Kranke in die Stadt kamen, durften keine Fremden die Stadt betreten.

Schiffseignern, die Passagiere mitbrachten, drohten schwere Strafen, den Gondoliere war es verboten, Auswärtige über die Kanäle zu bringen. Doch Venedig war nicht von einer Stadtmauer umgeben, sondern von Wasser, das keine verschließbaren Tore hatte - die Einreiseverbote ließen sich kaum kontrollieren.

Beerdigungen bestimmten den Alltag, das normale Leben war fast völlig erloschen. Überall traf man auf Trauernde, die mit dunklen, bis auf den Boden schleifenden Umhängen und Hüten, die einer Mitra ähnelten, durch die Straßen huschten.

Um die niedergedrückte Stimmung in der Stadt aufzuhellen, erließ der Senat im August 1348 eine Verordnung, die Trauerkleidung ebenso untersagte wie schwarze, dunkelblaue und dunkelgrüne Kleider - nur Frauen über 50 und Arme, die wenig anzuziehen hatten, waren davon ausgenommen.

Fast schon schien es, als habe die Stadt den Kampf gegen die Krankheit verloren, als gelte es nur noch, in Würde dem Untergang entgegenzusehen. Da flaute die Pest im Spätsommer 1348 fast so schnell wieder ab, wie sie gekommen war. Der Grund dafür ist bis heute rätselhaft. Möglicherweise waren die Überlebenden gegen den Pesterreger immun geworden, so dass der keine neuen Opfer mehr fand.

Doch die Monate, die der Schwarze Tod die Stadt im Griff hielt, blieben als entsetzliche Qual im Gedächtnis der Stadt: Venedig war fast entvölkert, die Wirtschaft lag am Boden, und die Republik hatte während der Zeit der Epidemie viel mehr Geld ausgegeben, als einzunehmen war.

Venedig wurde zum Vorbild in Europa im Kampf gegen die Seuche

Als 1350 ein Krieg mit dem ebenfalls pestgeplagten Konkurrenten Genua begann, war die Stadt Venedig zum ersten Mal in ihrer Geschichte gezwungen, Söldner anzuwerben, weil in Venedig selbst nicht genug Soldaten aufzubringen waren. Mühsam versuchte man, mit Straffreiheit, Steuererleichterungen und anderen Anreizen, Zuwanderer anzulocken.

Aber schon bald mussten die Überlebenden feststellen, dass sie zwar eine wichtige Schlacht, aber noch nicht den Kampf gegen die Pest gewonnen hatten. Mindestens 20 Mal flammte die Seuche in den kommenden Jahrzehnten wieder auf, von einem Ausbruch alle sieben bis acht Jahre spricht 1528 ein Senatsdokument.

In dieser Zeit jedoch rüsteten die Behörden ihre Stadt noch entschlossener gegen die Epidemie auf, machten Venedig damit zum Vorbild in Europa. 1423 richtete die Stadt das erste dauerhafte Pestspital der Welt ein, auf einer Insel, kaum einen Steinwurf vom Lido entfernt: Das später als "Lazzaretto Vecchio" bekannte Krankenhaus hatte mehr als hundert Räume, sein Name stammt wohl von dem alten Inselkloster Santa Maria di Nazareth - mit veränderten Anfangsbuchstaben.

Über dem Haupttor der Insel hingen Heiligenbilder, die das Unheil abwehren sollten, doch sie täuschten: Das Lazzaretto war ein Schreckensort. Die "Insel der Verdammten" wurde sie genannt, als Albrecht Dürer 1506 Venedig besuchte. Wohl nur wenige, die auf die Insel gebracht wurden, kehrten wieder zurück.

Immerhin: Die Kranken wurden in ihren letzten Lebenstagen wenigstens versorgt. Im Lazzaretto Vecchio gab es neben dem Hausmeister, dem Kaplan und zahlreichen Dienern auch einen Arzt, allesamt gut dotiert.

Zunächst wurden kranke Neuankömmlinge und ihr Hab und Gut auf der Insel untergebracht, später ruderte man auch Kranke aus der Stadt selbst dort hin. Als der Platz nicht mehr ausreichte, nahm die Stadt 1468 auf einer weiteren Insel das "Lazzaretto Nuovo" als Quarantänestation in Betrieb: Menschen und Waren von verdächtigen Schiffen wurden hier nun zunächst für 30, später 40 Tage interniert.

Dieser Artikel stammt aus dem neuen SPIEGEL Geschichte. Sie können es hier kaufen.

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insgesamt 38 Beiträge
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1. Gesundheitsbehörden
velociraptor 02.06.2012
Zitat von sysopCorbisMehr als 20 Mal wütete die Pest in Venedig. In ihrer Not entwickelte die Republik eine für Europa vorbildliche Gesundheitsbehörde. http://www.spiegel.degeschichte/0,1518,835336,00.html
Mit anderen Worten, die Venezianer waren notgedrungen die Vorreiter und Erfinder von Gesundheitsbehörden. Das sollte man sich öfters mal vor Augen halten, bevor man diesertage pauschal über die ach so laxen Südländer herzieht und meint, alles Geordnete und Vernünftige könne nur aus Deutschland kommen.
2.
Oberleerer 02.06.2012
Ich frage mich, ob es nicht auch kritische Geister gab, die der damaligen Schulmedizin widersprachen. Einige Beobachtungen hätten womöglich schon früh die Ansteckungswege aufzeigen können. Immerhin wußte man ja, dass diese Krankheit übertragbar war. Aber in der Literatur wird von Massensterben bei Ratten und Vögeln berichtet. Es wurde also sehr wohl bemerkt und dokumentiert. Der Standesdünkel hat aber womöglich diese Entdeckungen verhindert. Ohne Immunität war aber der Tod trotz Sauberkeit vermutlich trotzdem unvermeidbar. Interessant wäre eine Genanalyse der Überlebenden aller 3 Wellen. Womöglich starben bei den 2 folgenden Wellen jeweils diejenigen, die Hauptsächlich durch Zuzug die Bevölkerung wieder auffüllten, während die Nachkommen der Pestüberlebenden der 1. Welle weitgehend verschont wurden. Was hilft eigentlich gegen die Pest? Penicillin?
3. Ein heikles Thema
abominog 02.06.2012
Heutzutage wurden schon erfolgreich uralte Gräber geöffnet und die Leichen untersucht. Dabei ist es gelungen, extrem gefährliche Krankheitserreger zu entdecken, zu isolieren und zu vermehren. Derartige Viren eignen sich leider als Biowaffen und wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, der kann sich eventuell noch daran erinnern, dass früher schon kranke Tiere über die Mauern von Festungen katapultiert wurden, um dort Krankheiten ausbrechen zu lassen, damit eine feindliche Armee dann hinterher leichtes Spiel mit der Eroberung hatte. Auch Brunnen wurden schon oft gezielt und systematisch vergiftet. Schon ein kleiner Flohbiss, Mückenstich, Zeckenbiss oder Kratzer auf der Haut reicht völlig aus, um anschliessend massive gesundheitliche Probleme zu bekommen. Addiert man noch die Summe der natürlichen Infektionsgefahren, Laborunfälle, Hygienemängel und selbstverständlich auch die menschliche Dummheit hinzu, dann kann man sich schon lebhaft vorstellen, was früher oder später mal wieder auf uns alle zukommt. Leider habe ich viel zu oft schon selbst erlebt, wie kranke Menschen andere gesunde Menschen ganz bewusst und gezielt angesteckt haben. Die husten oder niesen einem dann absichtlich ins Gesicht, so nach dem Motto "geteiltes Leid ist halbes Leid"...
4.
knifffes 02.06.2012
Zitat von abominogHeutzutage wurden schon erfolgreich uralte Gräber geöffnet und die Leichen untersucht. Dabei ist es gelungen, extrem gefährliche Krankheitserreger zu entdecken, zu isolieren und zu vermehren. Derartige Viren eignen sich leider als Biowaffen und wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, der kann sich eventuell noch daran erinnern, dass früher schon kranke Tiere über die Mauern von Festungen katapultiert wurden, um dort Krankheiten ausbrechen zu lassen, damit eine feindliche Armee dann hinterher leichtes Spiel mit der Eroberung hatte. Auch Brunnen wurden schon oft gezielt und systematisch vergiftet. Schon ein kleiner Flohbiss, Mückenstich, Zeckenbiss oder Kratzer auf der Haut reicht völlig aus, um anschliessend massive gesundheitliche Probleme zu bekommen. Addiert man noch die Summe der natürlichen Infektionsgefahren, Laborunfälle, Hygienemängel und selbstverständlich auch die menschliche Dummheit hinzu, dann kann man sich schon lebhaft vorstellen, was früher oder später mal wieder auf uns alle zukommt. Leider habe ich viel zu oft schon selbst erlebt, wie kranke Menschen andere gesunde Menschen ganz bewusst und gezielt angesteckt haben. Die husten oder niesen einem dann absichtlich ins Gesicht, so nach dem Motto "geteiltes Leid ist halbes Leid"...
Solche schlimmen Epochen wie das Mittelalter mit seiner Pest wird es aber nichtmehr geben können, da wir uns heutzutage bewusst sind wie die Krankheiten ausgelöst werden und wie man ein Ansteckungsrisiko minimieren kann. Ausserdem lassen sich heute gezielt Gegenmittel entwickeln, z.B. eben Antibiotika und Impfungen. Das sind zwar keine Allheilmittel (Impfungen bringen NACH der Infektion sowieso nichts mehr und müssen nach Ausbruch einer neuen Virenpandemie auch erstmal entwickelt werden) und werden leider viel zu oft missbraucht (Ein Großteil der heute vorhandenen Antibiotikaresistenzen bei bestimmten Bakterienstämmen verdanken wir einfach dem unverantwortlichen Umgang mit Medizin. Wer bei einer Erkältung sofort nach Antibiotika schreit was absolut nutzlos ist, schaufelt damit das Grab für viele Menschen in der Zukunft immer noch ein bisschen tiefer). Aber ich muss ihrer Andeutung der großen Gefahr durch wissenschaftlich basierten Umgang mit Krankheitserregern extrem widersprechen. Nur durch diese preventive Erforschung der Krankheiten ist es überhaupt möglich rechtzeitig vor Pandemien zu warnen und Impfstoffe zu entwickeln. Wir lachen heute gerne immer über die so genannte Schweinegrippe (bzw über Grippewarnungen allgemein) und machen Scherze über die übertriebenen Schutzmaßnahmen. Es weiss jedoch keiner was ohne diese Maßnahmen passiert wäre. Zwar war der Erreger in der damaligen Form ziemlich harmlos, jedoch hätte er sich durchaus noch verändern können - was gerade bei Viren ja die große Gefahr ist. Deshalb müssen eben Viren sofort wenn sie auftreten bekämpft werden, unabhängig wie gefährlich sie sind. Denn wenn sie sich erstmal stark verbreitet haben, ist dem durch Mutationen kaum noch gezielt entgegenzuwirken. Und man weiss eben nie wann sich dabei eine gefährliche / tödliche Variante herausbilden könnte.
5. Vorsicht beim Arztbesuch !
MiniDragon 02.06.2012
Zitat von abominogHeutzutage wurden schon erfolgreich uralte Gräber geöffnet und die Leichen untersucht. Dabei ist es gelungen, extrem gefährliche Krankheitserreger zu entdecken, zu isolieren und zu vermehren. Derartige Viren eignen sich leider als Biowaffen und wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, der kann sich eventuell noch daran erinnern, dass früher schon kranke Tiere über die Mauern von Festungen katapultiert wurden, um dort Krankheiten ausbrechen zu lassen, damit eine feindliche Armee dann hinterher leichtes Spiel mit der Eroberung hatte. Auch Brunnen wurden schon oft gezielt und systematisch vergiftet. Schon ein kleiner Flohbiss, Mückenstich, Zeckenbiss oder Kratzer auf der Haut reicht völlig aus, um anschliessend massive gesundheitliche Probleme zu bekommen. Addiert man noch die Summe der natürlichen Infektionsgefahren, Laborunfälle, Hygienemängel und selbstverständlich auch die menschliche Dummheit hinzu, dann kann man sich schon lebhaft vorstellen, was früher oder später mal wieder auf uns alle zukommt. Leider habe ich viel zu oft schon selbst erlebt, wie kranke Menschen andere gesunde Menschen ganz bewusst und gezielt angesteckt haben. Die husten oder niesen einem dann absichtlich ins Gesicht, so nach dem Motto "geteiltes Leid ist halbes Leid"...
Besonders gefährlich ist der Aufenthalt in Wartezimmern und WCs von Arztpraxen und Klinken.
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Die Pest
Der Erreger
dapd
Das Pestbakterium Yersinia pestis befällt Menschen vor allem durch den Biss von Flöhen, aber auch beim direkten Kontakt mit Kleintieren, durch Einatmen oder in seltenen Fällen auch durch den Verzehr infizierten Materials. Unbehandelt führt die Pest nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in 30 bis 60 Prozent der Fälle zum Tod.
Verbreitung und Symptome
Die Pest ist in vielen Längern Afrikas, in Nord- und Südamerika sowie in Asien endemisch, tritt also immer wieder auf und ist kaum auszurotten. Im Jahr 2003 wurden laut WHO in neun Ländern insgesamt 2118 Infektionen und 182 Todesfälle registriert, davon jeweils knapp 99 Prozent in Afrika. Mit der Pest infizierte Menschen entwickeln zunächst grippeähnliche Symptome - allerdings waren sie dann schon drei bis sieben Tage lang infiziert und konnten den Erreger weiter verbreiten. Es folgen plötzliches Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Varianten
Die Pest tritt abhängig vom Infektionsweg in drei Formen auf:

Die Beulenpest ist die häufigste Form der Pest. Sie wird vom Biss eines infizierten Flohs verursacht. Das Pestbakterium dringt durch die Haut in die Blutbahn ein, wandert durch das Lymphgefäßsystem bis zum nächsten Lymphknoten, wo sich der Bazillus stark vermehrt und eine Entzündung verursacht. Der geschwollene Lymphknoten bildet eine "Bubo" genannte Eiterbeule, die starke Schmerzen verursachen und aufplatzen kann.

Die septikämische Pest tritt auf, wenn sich die Infektion ohne Beulenbildung in der Blutbahn verbreitet und eine Blutvergiftung, eine sogenannte Sepsis, verursacht. Die Symptome sind hohes Fieber mit Schüttelfrost und Kopfschmerzen sowie Blutungen an Haut und inneren Organen. Die Pestsepsis kann auch eine Folge einer Beulen- oder Lungenpest sein und endet unbehandelt meist innerhalb von 36 Stunden mit dem Tod.

Die Lungenpest ist die ansteckendste und zugleich am wenigsten verbreitete Form der Pest. Oft ist sie eine Folge einer fortgeschrittenen Beulenpest-Erkrankung. Ansonsten wird sie durch das Einatmen ansteckender Tröpfchen ausgelöst und kann sich auf diese Weise von Mensch zu Mensch verbreiten. Unbehandelt führt die Lungenpest in über 90 Prozent der Fälle zum Tod.