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Gentherapie: Eingriff ins Erbgut

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Schadhafte Gene durch intakte ersetzen - so wollten Biomediziner Krebs und Erbkrankheiten heilen. Nach schweren Rückschlägen erlebt die Gentherapie derzeit einen zarten zweiten Frühling.

In der noch kurzen Geschichte der Gentherapie gibt es ein Opfer und einen Helden. Beide 18 Jahre alt. Der eine starb aufgedunsen auf einer Intensivstation der Uniklinik von Pennsylvania. Der andere brachte es als Erfolgsstory rund um die Welt auf die Titelseiten der Zeitungen.

Der eine steht für die Hybris der modernen Medizin, für tödlichen Ehrgeiz mancher Ärzte und das Versagen der Kontrolle. Der andere steht für das Geschick von Medizinern, deren Mut und dem so dringend benötigten Erfolg, das Heilsversprechen dieser neuen Therapieform doch noch erfüllen zu können.

Jesse Gelsinger heißt der Tote, Steven Howarth der Hoffnungsträger. Sie haben der Gentherapie Namen und Gesichter gegeben - im Schlechten wie im Guten. Sie verkörpern jene Ambivalenz, mit der Ärzte und Genetiker das junge Forschungsfeld betrachten. In den Achtzigern waren sie angetreten, Krankheiten zu heilen: Krebs, Mukoviszidose, Immunkrankheiten - Leiden, die sich auf fehlende oder mutierte Gene reduzieren lassen.

Das Verfahren klingt einfach. Defekte Gene im Erbgut des Menschen sollen repariert werden durch kleine Genschnipsel, die die richtige Sequenz enthalten. Die Genschnipsel will man meist mit Hilfe eines Virus, das wie eine Art "Gen-Taxi" funktioniert, durch die Zellmembran in die Zelle schmuggeln, die dann das künstlich hinzugefügte Gen abliest, damit die Zelle das tut, was ihre eigentliche Aufgabe ist.

Alles klang so einleuchtend: nicht mehr an den Symptomen herumdoktern mit Pillen und Skalpell, sondern dort heilen, wo das Übel seinen Lauf nimmt - im menschlichen Erbgut. Schnell machte der revolutionäre Ansatz die Runde in den Medien. Mediziner ließen sich in den achtziger und neunziger Jahren zu Heilsversprechen hinreißen, Risikokapital floss in die Forschung. Der Wettstreit der Gelehrten um den großen therapeutischen Durchbruch nahm seinen Lauf.

Dabei gab es schon in der Aufbruchszeit warnende Stimmen. Eine, eine besonders gewichtige, war die von James Watson, dem Mitentdecker der DNA-Struktur: "Wenn wir auf den Erfolg der Gentherapie warten, werden wir so lange warten, bis die Sonne erloschen ist", grollte der Amerikaner gegen seine vor Euphorie besoffenen Kollegen.

Die machten sich Anfang der neunziger Jahre an erste klinische Studien. Zu früh, zu hastig, zu schlampig, wie im Falle Jesse Gelsinger. Der Teenager aus Tucson (Arizona) hatte einen seltenen Gendefekt - seine Leber konnte schädliches Ammoniak nicht ausreichend entsorgen. Weil es an einem Enzym mangelte, sammelte sich Ammonium in lebensbedrohlicher Dosis in seinem Körper an.

38 Billionen gentechnisch veränderte Erkältungsviren spritzten sie im Jahre 1999 dem ahnungslosen Teenager. Darin enthalten war jenes Gen für das lebenswichtige Enzym. Doch Gelsingers Immunsystem spielte komplett verrückt - nicht wegen des künstlichen Gens, sondern wegen der Viren. Der Viren-Schock ließ Gelsingers Organe versagen, eins nach dem anderen, bis der junge Mann tot war.

Der Untersuchungsbericht attestierte Gelsingers Arzt James Wilson desaströse Fehler. Doch zum Glück für die Zunft der Gentherapeuten fiel die Veröffentlichung des Berichts ziemlich genau mit einer Erfolgsstory zusammen, die aus dem Pariser Kinderkrankenhaus Necker stammte.

Dort hatte der Pädiater Alain Fischer sogenannte Bubble-Kinder, Patienten ohne funktionierendes Immunsystem, erfolgreich therapiert. Der Franzose hatte den Kindern mit SCID-X1-Krankheit ein nicht mutiertes Stück Erbgut in ihre Blutstammzellen eingeschleust. Mit dessen Hilfe konnten sie erstmals Abwehrkörper bilden und das Schutzzelt (Bubble) verlassen, das sie von Geburt an nicht hatten verlassen dürfen.

Plötzlich waren da diese Bilder, die von einem medizinischen Wunder kündeten: Ein gentherapeutisch behandelter Junge küsst, durch eine Plastikfolie getrennt, ein Kind, das noch unbehandelt ist und nicht aus seiner Kunststoffblase darf.

Doch etliche Monate später dann der Schock: Zwei der behandelten Kinder bekamen Blutkrebs, Auslöser war eindeutig die Gentherapie. Das eingeschleuste heilende Gen hatte sich in der DNA der Körperzellen in die Nähe eines Krebsgens eingebaut und hatte es aktiviert. "Die Desillusion hätte mich vielleicht nicht so hart getroffen, wenn die Therapie zuvor nicht derart erfolgreich gewesen wäre", gestand Gentherapeut Fischer.

Die krankgeheilten Kinder aus Paris stellten das Heilungskonzept in Frage. Der damalige Präsident der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Gentherapie, Michael Hallek, befürchtete, die Zunft werde sich "wieder vom Krankenbett zur Laborbank" verlagern. Der Biochemiker Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt musste seiner Kollegenschaft Mut machen: "Das Feld steckt trotz aller Rückschläge voller Zukunftspotential."

Vor allem aber konnten die Genchirurgen fernab von Öffentlichkeit und Medien ihre Hausaufgaben machen. Denn das Interesse des Publikums galt nach der Jahrtausendwende nun den Stammzellen. Aus den zellulären Alleskönnern sollte neues Gewebe wachsen: Diabetes, Krebs und Alzheimer wollten die Mediziner so heilen.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 8 Beiträge
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1. .
reuanmuc, 19.07.2009
Zitat von sysopSchadhafte Gene durch intakte ersetzen - so wollten Biomediziner Krebs und Erbkrankheiten heilen. Nach schweren Rückschlägen erlebt die Gentherapie derzeit einen zarten zweiten Frühling. http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,633420,00.html
Wissenschaft und Forschung ist immer ein Zickzackweg. Es gibt neue Erkenntnisse, die euphorisch gefeiert werden und Hoffnungen schüren, dann kommt zwingend die Ernüchterung. Das ist ganz normal und ist nur ein Schnappschuss in der Entwicklung. Man hat gedacht, mit der Entzifferung des menschlichen Genoms den ultimativen Schlüssel zum Organismus in der Hand zu haben. Inzwischen musste man lernen, dass die Genetik viel komplizierter ist, dass es Regulationsmechanismen für Gene gibt, dass Gene meist nicht alleinverantwortlich sind, dass es Rückwirkungen gibt. Deshalb geht die Forschung weiter und die beschriebenen Phänomene werden sich wiederholen. Die jungen Wissenschaftler sind zu bedauern, weil der Lernstoff immer umfangreicher wird, um überhaupt erst mal an die Front des Wissens zu gelangen. Dadurch steigert sich notwendig die Spezialisierung und folglich ebenso der Zwang zur Kooperation. Hier liegen die eigentlichen Probleme für die Zukunft.
2. ...
Newspeak, 19.07.2009
Die Vertreter einer bestimmten Forschungsrichtung tun häufig so, als ob ihr Fachgebiet die Rettung der Menschheit bedeuten wird. Dabei ist jede Forschung wichtig. Dem AIDS-Kranken ist es schlußendlich egal, ob irgendwann mal eine Heilung auf "herkömmlichem" Weg, durch Medikamente, erreicht wird, oder durch Gen-Therapie oder Stammzellen oder sonstwas. Für die Wissenschaft ist jeder Therapieansatz, auch die gescheiterten, lehrreich. Wir tun manchmal so, als wären wir seit dem Mittelalter so viel weiter gekommen, und in der Tat sind wir es, trotzdem muten manche Verfahren z.B. in der Krebstherapie nicht viel besser an, als mittelalterliche Quecksilberkuren und ähnliche Quacksalberei. Jede noch immer praktizierte Dampfhammermethode (und dazu zählen viele Chemotherapien) zeugt nur vom absoluten Unverständnis der molekularen Vorgänge innerhalb unseres Körpers und selbst wenn man die molekularen Vorgänge im Detail kennt, heißt das nicht, das es eine bessere Therapie gibt. Andererseits kann es aber auch keine bessere Therapie geben, solange man die molekularen Vorgänge nicht kennt. Jeder Schritt, der dabei hilft, diese aufzuklären, ist also sinnvoll.
3. ...
Uhlenspigel, 19.07.2009
Kleine Bemerkung: Die sogenannte "Dampfhammermethode" basiert ja auch auf Forschung und der Erkenntnis, dass Krebszellen empfindlicher auf Zellgifte reagieren als normale Körperzellen. Auch hier hat sich viel getan; die heutigen Therapieschemata sind natürlich für die Betroffenen immer noch eine Qual, aber schon unendlich viel weiter als die ersten Schritte auf dem Gebiet. Ich denke auch, dass man Forschern kaum übel nehmen kann, wenn sie nach einem Durchbruch in einem Gebiet ein wenig euphorisch werden. Jahrzehnte kommt man nicht weiter, und dann steht plötzlich die ultimate Möglichkeit im Raum. Dass dann immer noch viel Kleingedrucktes geduldig wegzuforschen ist, geht dann manchmal unter. Letztlich bewahrheitet sich jedoch die Euphorie; zwar muss man schwierige und langdauernde Wege gehen, aber die grundlegende Erkenntnis - dass Gentherapie möglich ist - wird sukzessive und mühsam realisiert.
4. ...
lodi 19.07.2009
hallo, ich bin erstaunt wie differenziert die beiträge zu diesem thema sind....da war schlimmeres zu erwarten:) im prinzip gebe ich allen recht. nur details möchte ich ansprechen. vorab ich bin sozusagen "vom fach", allerdings kein experte auf dem gebiet gentherapie. dass es genregulation gibt ist schon sehr lange bekannt. ein wichtiges beispiel ist hier das lak-operon, dass bereit 1961 von François Jacob und Jacques Monod beschrieben wurde. ich denke auch, dass kein forscher wirklich dachte, ihm würde die große erkenntnis vom großen und ganzen beim ersten blick auf die sequenz des human genoms kommen. man wusste, dass es lange dauern wird die informationen zuzuordnen. der grund für den hype ist wohl eher den medien und der wissenschaftspolitik zuzuschreiben und nicht der fehlenden weitsicht der forscher. ich finde ausserdem nicht das wir jungen forscher zu bedauern sind, da es mit den neuen infos auch neue techniken gibt die uns helfen die systeme zu verstehen. es ist zudem einfach spannend zu sehn wie dicht die einschläge beieinander liegen. ich gebe auch dem vor-poster recht, dass leute dazu neigen ihr eigenes fachgebiet überzubewerten. aber das ist auch wichtig, damit sie motiviert bleiben. als mündiger leser muss man sich eben seine eigene, differenzierte meinung bilden. wiedersprechen möchte ich allerdings der aussage "vom absoluten Unverständnis der molekularen Vorgänge innerhalb unseres Körpers". das ist eine große übertreibung. sicher haben wir mehr fragen als antworten, die aber aus dem relativ guten verständnis der elementaren (und das sind schon ganz schön viele!) physiologischen und pathologischen vorgänge erst entspringen konnten. es stimmt das chemotherapien einem dampfhammer gleichen. ABER, um z.B. auf die idee zu kommen nukleotidanaloga (das sind die meisten chemotherapeutika) zu verwenden, war erst das verständnis der transkription (DNA abschrift) nötig. alles in allem will ich sagen, dass wir besser als unser ruf sind! fachlich und menschlich (auch wenn meine ausführung hier sehr dozierend klingt, tschuldigung ^^) es ist wirklich sehr frustrierend zu sehn wie vorurteilsbelastet oft den moderenen (bio)wissenschaft begegnet wird (auch fernab von religiösen resentiments). mein appell: wir menschen, die anstatt sich für zB architektur zu interessieren, biochemie etc studiert haben und sind auf der strasse (meist^^) nicht vom durchschnittsbürger zu unterscheiden. der Nimbus der uns von den medien verliehen wird, verschwindet sobald man der uns leibhaftigt begegnet. wir sind auch nur menschen und machen (viele) fehler, diese können allerdings tragischer ausfallen als die eines bäckerlehrlings (siehe Jesse Gelsinger). Aber: aus fehlern lernt man...auch wenn davon leider die betroffenen nicht mehr profitieren können. ich bin der festen hoffnung, dass die gentharapie ihren platz in der etablierten medizin finden wird. nicht morgen, aber manch einer hier mag es noch erleben. lg
5. .
reuanmuc, 19.07.2009
Zitat von lodihallo, ich bin erstaunt wie differenziert die beiträge zu diesem thema sind....da war schlimmeres zu erwarten:) im prinzip gebe ich allen recht. nur details möchte ich ansprechen. vorab ich bin sozusagen "vom fach", allerdings kein experte auf dem gebiet gentherapie. dass es genregulation gibt ist schon sehr lange bekannt. ein wichtiges beispiel ist hier das lak-operon, dass bereit 1961 von François Jacob und Jacques Monod beschrieben wurde. ich denke auch, dass kein forscher wirklich dachte, ihm würde die große erkenntnis vom großen und ganzen beim ersten blick auf die sequenz des human genoms kommen. man wusste, dass es lange dauern wird die informationen zuzuordnen. der grund für den hype ist wohl eher den medien und der wissenschaftspolitik zuzuschreiben und nicht der fehlenden weitsicht der forscher. ich finde ausserdem nicht das wir jungen forscher zu bedauern sind, da es mit den neuen infos auch neue techniken gibt die uns helfen die systeme zu verstehen. es ist zudem einfach spannend zu sehn wie dicht die einschläge beieinander liegen. ich gebe auch dem vor-poster recht, dass leute dazu neigen ihr eigenes fachgebiet überzubewerten. aber das ist auch wichtig, damit sie motiviert bleiben. als mündiger leser muss man sich eben seine eigene, differenzierte meinung bilden. wiedersprechen möchte ich allerdings der aussage "vom absoluten Unverständnis der molekularen Vorgänge innerhalb unseres Körpers". das ist eine große übertreibung. sicher haben wir mehr fragen als antworten, die aber aus dem relativ guten verständnis der elementaren (und das sind schon ganz schön viele!) physiologischen und pathologischen vorgänge erst entspringen konnten. es stimmt das chemotherapien einem dampfhammer gleichen. ABER, um z.B. auf die idee zu kommen nukleotidanaloga (das sind die meisten chemotherapeutika) zu verwenden, war erst das verständnis der transkription (DNA abschrift) nötig. alles in allem will ich sagen, dass wir besser als unser ruf sind! fachlich und menschlich (auch wenn meine ausführung hier sehr dozierend klingt, tschuldigung ^^) es ist wirklich sehr frustrierend zu sehn wie vorurteilsbelastet oft den moderenen (bio)wissenschaft begegnet wird (auch fernab von religiösen resentiments). mein appell: wir menschen, die anstatt sich für zB architektur zu interessieren, biochemie etc studiert haben und sind auf der strasse (meist^^) nicht vom durchschnittsbürger zu unterscheiden. der Nimbus der uns von den medien verliehen wird, verschwindet sobald man der uns leibhaftigt begegnet. wir sind auch nur menschen und machen (viele) fehler, diese können allerdings tragischer ausfallen als die eines bäckerlehrlings (siehe Jesse Gelsinger). Aber: aus fehlern lernt man...auch wenn davon leider die betroffenen nicht mehr profitieren können. ich bin der festen hoffnung, dass die gentharapie ihren platz in der etablierten medizin finden wird. nicht morgen, aber manch einer hier mag es noch erleben. lg
Der Begriff "Gentherapie" suggeriert etwas positives, im Gegensatz zu "Gentechnik". Der Zweck heiligt hier das Mittel. Wohl deshalb sind noch keine Kritiker erschienen, können aber noch kommen. Teilweise ja, aber die Epigenetik ist doch noch relativ jung, d.h. etwa seit 1985. Das Operon von Monod würde ich als Nichtfachmann nicht zur Regulation zählen, ist aber fast Ansichtssache. Die Medienberichterstattung ist zweifellos ein bedeutender Faktor bezüglich der öffentlichen Rezeption und Akzeptanz der Genforschung, mit Übertreibungen in beiden Richtungen. Sowohl Euphorie als auch Kritik oder gar Ablehnung sind oftmals auf die emotional gefärbten Medienberichte bezogen. Andererseits muss man anerkennen, dass Wissenschaft und Forschung auch davon profitiert, indem sie die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Selbstverständlich wird die Forschungsarbeit heute erleichtert und erst richtig ermöglicht durch Computer und Kommunikationsmöglichkeiten und nicht zuletzt durch die Verkehrsmittel und die Öffnung vieler nationaler Grenzen. Die enorme Zunahme des Wissens und der Daten erfordert neue Methoden und Techniken zu ihrer effektiven und effizienten Beherrschung und letztlich erfolgreichen Anwendung. Last but not least sind Wissenschaftler keine Roboter. Das heißt, gesetzliche Regelungen sind ebenso notwendig und müssen fortgeschrieben werden wie gegenseitige Kritik und staatliche Kontrolle. Fehler und Irrtümer müssen angeprangert werden, dürfen und können aber nicht das Forschungsgebiet selber infrage stellen.
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